Hagenburg (jpw). Die Musiker aus Sachsenhagen und Nienbrügge begeisterten ihre Fangemeinde, die der Musik und dem Spaß vom Mittellandkanal zum Steinhuder Meer nachgereist sind und dafür sorgten, dass echte Heimspielatmosphäre herrschte.
In Bezug auf das Wetter stand die Veranstaltung zugungsten des „Arbeitskreises Tschernobyl“ unter einem besseren Stern als im vergangenen Jahr, zudem hatten die Veranstalter die Bühne nicht wieder auf der weitläufigen Wiese platziert, sondern in den Ashaltbereich, mitten zwischen die Getränke- und Essstände, was das Konzert abrundete.
Melodischer und selbst komponierter Blues und Rock von „Sophisma“ heizte die Stimmung auf und vor der Bühne an. Mutige wagten sich schon bald in den leeren Halbkreis vor der Bühne, um zu tanzen, andere hörten mit Ruhe und Genuss der fünfköpfige Gruppe um Eberhard Anton und Joachim Warnecke zu.
Mit vier neuen Cover-Stücken waren die „New Bridges“ nach Hagenburg gekommen – angesichts ihres Verzichts auf den Auftritt beim eigenen Erntefest bildete ihr Programm, „den einzigen Auftritt im Norden“, in diesem Jahr, wie es Gitarrist Dietmar Steege schmunzelnd formulierte.
Dass beide Gruppen schließlich erst nach Zugaben und roten Rosen in die lauschige Frühsommernacht entlassen wurden, verstand sich bei der guten Stimmung fast von selbst.
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