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Seeprovinz Nicht jedes Federvieh darf raus
Schaumburg Seeprovinz Seeprovinz Nicht jedes Federvieh darf raus
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00:21 25.03.2015
Das Federvieh darf nur in Ausnahmefällen ins Freiland. Quelle: dpa
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Seeprovinz

Die Befürchtung, dass ein Zugvogel-Nachzügler auf seiner Rast ein heimisches Tier infiziert, ist nach wie vor vorhanden. „Es hat auch wieder in Richtung Cuxhaven einen Verdachtsfall gegeben“, argumentiert Landkreis-Sprecher Klaus Heimann. Über eine Aufhebung des Verbots würde nach Auskunft des Sprechers ohnehin nicht der Landkreis alleine entscheiden. Die anderen Anrainer des Steinhuder Meeres, in erster Linie die Region Hannover und auch der Landkreis Nienburg handeln in enger Abstimmung mit dem Landkreis Schaumburg.
Bereits vor einiger Zeit hat es für einzelne Betriebe in der Region Hannover Ausnahmegenehmigungen gegeben. Dieser Praxis schloss sich der Landkreis Schaumburg jetzt auch an: „Wir haben für einen Betrieb in Hagenburg eine Ausnahmegenehmigung erteilt“, teilte Heimann mit. Die Hühner in den „Hühnermobilen“ auf dem Hof Rust müssen nicht mehr, wie berichtet, in ihrem Notquartier in der Scheune ausharren. Die 225 Hühner der Rasse „Lohmann“ dürfen sich jetzt wieder außerhalb ihres Hühnermobiles im Freien aufhalten.
Dass damit allerdings strenge Beobachtung durch die Landkreis-Veterinäre verbunden ist, macht Heimann deutlich, wenn das Thema auf die übrigen Geflügelhalter im gesperrten Bereich kommt. „Sie dürfen gerne auch einen Antrag auf Ausnahmegenehmigung stellen“, sagt er, das werde von Fall zu Fall entschieden. jpw

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