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Noch mehr Schlamm soll aus dem See

Steinhuder-Meer-Forum Noch mehr Schlamm soll aus dem See

Rund 80 000 Kubikmeter Schlamm sind während der jüngsten Entschlammung aus dem Steinhuder Meer gepumpt worden.

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Quelle: pr.

Seeprovinz. Und auch wenn in den nächsten Wochen die Saison auf dem Flachsee beginnt, hofft Conrad Ludewig, als Dezernatsleiter des neu formierten Amtes für regionale Landentwicklung Leine-Weser, Gastgeber des dritten Forums Steinhuder Meer, auf einige weitere Kubikmeter Schlamm, die noch aus dem Mündungstrichter des Hagenburger Kanales entfernt werden können. Noch kein Glück hatte Ludewig bei der Suche nach neuen Pold erflächen im Wassereinzugsgebiet.

Zu Beginn des Forums hatte Willi Rehbock, der Geschäftsführer der Steinhuder Meer Tourismus GmbH den nach seiner Meinung unverzichtbaren Ausgleich zwischen Ökonomie, Ökologie und Sozialen Belangen angesprochen. Als Wunsch äußerte Rehbock eine klarere raumordnerische Nutzungsvorgabe, insbesondere für Tourismus und Naturschutz, für die Flächen am Steinhuder Meer.

Eine positive Bilanz der jahrelangen Bemühungen das Auslaufen des Steinhuder Meeres im Bereich des Hagenburger Moores zu verhindern, zog der Geschäftsführer des Kreisverbandes Wasserwirtschaft, August Lustfeld. Er beschrieb den neu entstandenen „Dichtungsring“, der eine Mischung aus Grabenverwallungen und wieder auf das ursprüngliche Niveau angehobenen Wegen darstellt. Nun sei es möglich, dem Meer im Frühjahr einen Wasserpuffer von 1,5 Millonen Kubikmeter für die warme Jahreszeit zu verschaffen – ohne, dass das Meer ausläuft.

In seinem zweiten Vortrag berichtete Lustfeld über die konkreten Planungen, die „faunistische Durchlässigkeit“, also die Aufstiegsmöglichkeiten für Fische am Ablassbauwerk am Meerbach wieder herzustellen. Damit soll die Wanderung von der Nordsee in das Steinhuder Meer wieder möglich gemacht werden. Mit dem Bau einer Umgehung im Herbst soll diese Durchlässigkeit weitgehend wiederhergestellt werden. jpw

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