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Otterschützer bleiben hart

Verband zieht vors Bundesverwaltungsgericht Otterschützer bleiben hart

Fischer am Steinhuder Meer dürfen bis zum Abschluss einer behördlichen Prüfung weiterhin nur mit Reusen fischen, die über Vorrichtungen gegen das Ertrinken von Fischottern verfügen.

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Der Rechtsstreit zum Fischotterschutz geht in die nächste Runde.

Quelle: pr.

Seeprovinz. Seeprovinz.   Zwar hatte das Oberverwaltungsgericht in Lüneburg ein anderslautendes Urteil des dortigen Verwaltungsgerichtes aufgehoben – doch jetzt geht der Rechtsstreit mit einer Beschwerde der „Aktion Fischotterschutz“ beim Bundesverwaltungsgericht in die nächste Runde.

Inhaltlich fühle sich die „Aktion Fischotterschutz“ nach Angaben des Vorstandsvorsitzenden Marc Ehlers auf ganzer Linie bestätigt, doch teile der Verein nach gründlicher Prüfung die formaljuristischen Bedenken nicht, dass der Naturschutzverband kein Mitwirkungsrecht besitze, weswegen die Klage abgewiesen wurde. Mit der Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht werde das Urteil des Oberverwaltungsgerichtes nun nicht rechtskräftig. Ehlers zeigte sich zuversichtlich, dass die Otterschützer in dritter Instanz auch im letzten Punkt recht bekommen werden.

Unabhängig davon habe nach dem Verwaltungsgericht nun auch das Bundesverwaltungsgericht bestätigt, dass in sogenannten FFH-Gebieten (Fauna-Flora-Habitatrichtlinie) eine Verträglichkeitsprüfung durchgeführt werden müsse, wenn etwas den Schutzzweck potenziell beeinträchtigen könne.

Es gehe dem Verband nicht um ein Verbot der Fischerei. In einem Schutzgebiet nach internationalem Recht hätte nun mal der Schutz der Tiere, Pflanzen und ihrer Lebensräume Vorrang. Schutzsysteme für den Fischotter in Reusen seien in anderen Bundesländern seit Jahren vorgeschrieben. jpw

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