Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 3 ° Sprühregen

Navigation:
Rückgang lässt sich verschmerzen

Tourismus am Steinhuder Meer Rückgang lässt sich verschmerzen

Einen leichten Rückgang an Gästen hat das Steinhuder Meer im vergangenen Jahr verzeichnet. Nach Schätzungen der Verantwortlichen vor Ort besuchten 2017 ungefähr 300 000 Menschen Niedersachsens größtes Binnengewässer. Das sind etwas weniger als in den beiden Rekordjahren.

Voriger Artikel
Marke im politischen Jahreskalender
Nächster Artikel
Brennnholz angezündet

Trotz etwas zurückgegangener Besucherzahlen ist das Steinhuder Meer weiter ein Touristenmagnet. Zudem profitiert es von seiner Nähe zu Hannover.

Quelle: ano

SEEPROVINZ. 2015 und 2016 hatten jeweils weit über 300 000 Gäste den See besucht. Dennoch zeigt sich Willi Rehbock, Geschäftsführer des Steinhuder Meer Tourismus (SMT), mit der Resonanz zufrieden: „Wir befinden uns auf einem hohen Niveau. Und mit gewissen Schwankungen muss man bei Freiluftbetrieben immer rechnen.“
Allerdings gäbe es momentan lediglich geschätzte Zahlen, da noch nicht alle Vorjahreswerte vorlägen: „Falls man die vorhandenen Ergebnisse aber hochrechnet, kommt man auf den entsprechenden Wert, der bei rund 300 000 liegt.“ Das seien ungefähr sechs Prozent weniger als in den beiden vorangegangenen Jahren.

Von Messen profitiert

Verantwortlich für den leichten Rückgang sei insbesondere das Wetter. „Gerade im September war es wieder relativ bescheiden.“ Profitiert habe man indes von Messen in der Landeshauptstadt: „Gäste, die bei dortigen Veranstaltungen waren und in Steinhude übernachtet haben, haben den Tourismus vor Ort angekurbelt.“ Diesbezüglich profitiere man von der günstigen Lage im Umland von Hannover. Diese geografische Nähe hätte etwa gastronomischen Betrieben rund um das Gewässer genutzt, während Einrichtungen wie etwa Bootsverleihe aufgrund der schwierigen Witterungsbedingungen mit Problemen zu kämpfen gehabt hätten.
Man könnte von der Ferienregelung des kommenden Jahres profitieren. „Die Osterferien beginnen bereits Mitte März, wir haben also eine längere Saison und können vielleicht mehr Gäste verbuchen.“

Region bekannter machen

Besondere Auswirkungen durch den Umbau der Strandterrassen im kommenden Jahr befürchtet er nicht: „Die Arbeiten gehen erst nach dem 3. Oktober los, an dem wir noch mal viele Gäste erwarten.“ Bei den geplanten Maßnahmen sollen unter anderem die Uferkante und der Strandterrassenvorplatz neu gestaltet werden. Die Uferkante soll, ähnlich wie am Sturmhafen, abgestuft zum Wasser führen. Damit soll das optische Erscheinungsbild verbessert werden.
Zudem gelte es, die Ferienregion Steinhuder Meer weiter bekannt zu machen, zusätzliche Potenziale zu erschließen, zum Beispiel auf Messen: „Wir wollen uns am letzten Januarwochenende in Dresden präsentieren, werden dieses Jahr auch in Erfurt sein.“ ano

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Online suchen, Angebot finden, einkaufen gehen: Das steckt in Kurzform hinter „Kauf hier – lokal & digital“. Eine Auswahl aktueller und preislich besonders attraktiver Produkte finden Interessierte stets auf unserer Homepage... mehr

Eine gute Tradition findet regelmäßig ihre Fortsetzung – die „Aktion Weihnachtshilfe“. In der Vorweihnachtszeit rufen die Schaumburger Nachrichten unter dem Motto „Schaumburger helfen Schaumburgern“ jedes Jahr zu Spenden für bedürftige Menschen im Landkreis auf. mehr

Schaumburg