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Schnittstelle im Naturschutz

Grüne loben ÖSSM Schnittstelle im Naturschutz

Die Ökologische Schutzstation Steinhuder Meer (ÖSSM) mit Stationsgebäude in Winzlar wird durch einen Landtagsbeschluss gestärkt und zugleich zu einem Vorbild für andere Naturschutzgebiete im Land. Das hat Geschäftsführer Thomas Beuster angekündigt. Er hofft, dass der Verein dadurch wieder bessere Planungsgrundlagen bekommt.

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Die Arbeit der Ökologischen Schutzstation Steinhuder Meer soll durch einen Beschluss des Landtages gestärkt werden.

Quelle: Archiv

WINZLAR/STEINHUDE. Die Naturschützer sind seit 25 Jahren am Steinhuder Meer aktiv und haben vier Jahre später die ersten Verträge mit dem Land geschlossen. Ähnliche Zusammenarbeiten mit Naturschutzverbänden gibt es bisher in der Diepholzer Moorniederung, in der Lüneburger Heide und am Dümmer. „Die bestehenden Kooperationen haben sich bewährt“, heißt es in einem Antrag von SPD und Grünen, den der Landtag am Donnerstag auch mit Stimmen der CDU beschlossen hat. Sie sollen deshalb finanziell abgesichert, auf weitere Gebiete ausgedehnt und somit den Vorzug gegenüber Naturschutzstationen des Landes oder von Landkreisen erhalten. Der Landtag fordert auch ein landesweit gültiges Konzept für die Arbeit und eine einheitliche Bezeichnung.

In einer gemeinsamen Pressemitteilung loben die Grünen-Abgeordneten Anja Piel (Fischbeck), Helge Limburg (Nienburg) und Thomas Schremmer die Arbeit der ÖSSM, die, wie auch die anderen Stationen, vielerlei Funktionen erfülle. Zum einen in der Umweltbildung, zum anderen als Schnittstelle zwischen Naturschutzverwaltung und Ehrenamtlichen.

Fünf-Jahres-Vertrag wird angestrebt

Verlässliche Perspektiven wünscht Beuster sich auch deshalb, weil die Station derzeit von jährlichen Bewilligungen abhängig ist. „Wir sind deshalb zuletzt immer etwas auf dem Zahnfleisch gegangen und streben an, wieder einen Fünf-Jahres-Vertrag zu bekommen“, sagte er. Der letzte längere Vertrag war vor zwei Jahren ausgelaufen. Immerhin gab es in diesem Jahr mehr Geld vom Land, weil die ÖSSM jetzt noch weitere Flächen abseits des Steinhuder Meeres regelmäßig und nicht nur in Projekten betreut. Derzeit finanziert das Land 60 Prozent des Stationshaushaltes.

Beuster hofft, dass künftig auch wieder eine breitere Mischung an Tätigkeiten möglich wird: „In den ersten zehn Jahren haben wir viel Bestandserhebung gemacht, zuletzt eher Artenschutzprojekte. Beides ist aber wichtig“, betonte der Geschäftsführer. sok

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