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Seeprovinz Schulbehörde fordert nach
Schaumburg Seeprovinz Seeprovinz Schulbehörde fordert nach
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00:22 11.04.2015
Quelle: pr.
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Seeprovinz. Der Rat hatte beschlossen, die Schule auslaufen zu lassen und schon ab diesem Sommer keine neuen Schüler mehr aufzunehmen. Bevor die Landesschulbehörde dem nicht zugestimmt hat, darf der Schulträger das aber noch nicht umsetzen.

Dies bestätigte gestern auch Behördensprecherin Susanne Strätz: „Wir haben den Antrag erst im Februar, also sehr spät bekommen, und haben noch Unterlagen wie Stellungnahmen der beteiligten Schulen nachgefordert“, sagte sie. Das gilt auch für das Verfahren zum Gymnasium Steinhude, das zu einer Außenstelle des Hölty-Gymnasiums Wunstorf gemacht werden soll.

Bis zu einer Entscheidung müsste eigentlich auch das Anmeldeverfahren an der Realschule normal weiterlaufen. „Wenn ein Schulträger eine schnelle Entscheidung wünscht, wird er bemüht sein, die nachgeforderten Unterlagen schnell zu liefern“, so Strätz.

Stadtsprecher Hendrik Flohr bezeichnete die Nachforderungen als völlig normales Verfahren. Er sieht noch kein Indiz dafür, dass die Behörde Bauchschmerzen mit der Entscheidung des Wunstorfer Rates haben könnte. „Die Behörde war auch bei allen eingeleiteten Schritten beteiligt“, betonte er. Ein mögliches Anmeldeverfahren für die Fünftklässler würde nicht vor Juni laufen. Da die Verwaltung ohnehin mit allen Schulen ständig im Kontakt stehe, könne gegebenenfalls schnell reagiert werden.

Die Steinhuder Initiative ruft gerade nach Aussagen der Behörde die Eltern dazu auf, weiterhin Schüler bei der Realschule anzumelden.  sok/jpw

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