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Steinhuder Flachsfest erstmals an zwei Standorten

Bischofsmütze ist gefragt Steinhuder Flachsfest erstmals an zwei Standorten

Beim Flachsfest haben Besucher des Fischer- und Webermuseums am Wochenende Frauen beim Weben zuschauen können. Früher waren Frauen, die am Webstuhl arbeiten, kein seltener Anblick. Heutzutage beherrschen immer weniger Menschen dieses alte Handwerk.

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Regina Heppeler (rechts) interessiert sich für das Flachsspinnen, das Karola Dettmeier im Fischer- und Webermuseum Steinhude vorführt.

Quelle: Nandy

Steinhude. Eine andere Kunst, die des Serviettenfaltens, stand im Mittelpunkt des Angebots der Weberei Seegers. Das Unternehmen beteiligte sich erstmals an dem Fest. Gefragt war bei den Kunden die sogenannte Bischofsmütze mit ihren zwei Spitzen. Darauf war Dekorateurin Karoline Bartholdy gar nicht vorbereitet. „Ich musste kurz noch einmal nachschauen“, gab sie zu. Mehr wissen wollten die Besucher aber auch über Seerose und Serviettentasche. Die ausgedruckten Anleitungen kamen ebenfalls sehr gut an. „Sehr nett“, fand Familie Risse das Flachsfest. Vater Micha Risse staunte, dass seine Kinder sogar eine Stoffserviette und nicht nur Papier bedrucken durften. Zuvor waren die Urlauber aus Köln bereits in den Steinhuder Museen. Dort konnten die zahlreichen Besucher unter anderem Karola Dettmeier beim Leinenspinnen zuschauen. „Vor allem Gefühl ist dafür nötig“, erklärte sie.
Die Lüdersfelderin findet es wichtig, das alte Handwerk auch weiterzugeben. Seit 30 Jahren gehe sie ihrem Hobby nach. Erst kurz dabei ist die Steinhuderin Ingrid Schulz, die an einem Trittwebstuhl einen Rautenköper, ein schwieriges Rautenmuster, webte. Ein besonderer Hingucker war auch der Gewichtswebstuhl im Eingangsbereich.

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