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Sumpfschildkröten in die Freiheit entlassen

Seeprovinz Sumpfschildkröten in die Freiheit entlassen

Weitere 15 junge Sumpfschildkröten sind am Donnerstag an einem Auswilderungsgewässer im Naturschutzgebiet „Meerbruchswiesen“ westlich des Steinhuder Meeres in die Freiheit entlassen worden.

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Thomas Brandt, wissenschaftlicher Leiter der ÖSSM, mit einer Sumpfschildkröte.

Quelle: jpw

Seeprovinz. Der Naturschutzbund Niedersachsen (Nabu) hat als Projektträger seit dem vergangenen Jahr damit insgesamt 39 Reptilien ausgewildert. In diesem Jahr sollen noch 35 weitere Sumpfschildkröten freigelassen werden.
Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel hält die Wiederansiedlung der streng geschützten Art, die in Europa nahezu ausgestorben ist, für eine besonders wichtige Perspektive: „Ist ihr Lebensraum in Ordnung, dann können auch andere seltene und geschützte Arten langfristig eine Heimat am Steinhuder Meer finden“, sagte er.
Mit dem Ziel, eine langfristige und überlebensfähige Population der Europäischen Sumpfschildkröte am Steinhuder Meer aufzubauen, will der Nabu in den nächsten 20 Jahren jährlich zehn bis 50 Exemplare in der Nähe des Sees an unterschiedlichen Gewässern auswildern lassen. Wichtiger Partner des von der Bingo-Umweltstiftung und der HIT Umwelt- und Naturschutz Stiftungs-GmbH geförderten und vor zwei Jahren begonnenen Projekts ist unter anderem die Ökologische Schutzstation Steinhuder Meer in Winzlar. Der Niedersächsisches Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz sowie die Region Hannover fördern die Auswilderung ebenfalls.
Die Schildkröten stammen von mehreren Züchtern mit genetisch geeigneten Elterntieren und werden drei Jahre im Nabu-Artenschutzzentrum Leiferde betreut. Ein Teil der Tiere wird mit Sendern bestückt, um Projektleiterin Martina Meeske mit ihrem Team die Gelegenheit zu geben, das Verhalten der Tiere zu studieren und Zusatzinformationen für das jährliche Monitoring zu gewinnen.
Trotz der Ferien begleiteten 18 von 22 Schülern des Sumpfschildkröten-Projekts der Klasse 5e der IGS Celle die Auswilderung. Nur die erste Schildkröte gebührte dem Minister, den großen Rest setzen die Schüler in den Teich. Der Niedersächsische Nabu-Chef Holger Buschmann sprach von einem „historischen Moment“. Er hofft, dass die Schüler mit ihren Enkeln dereinst eine möglichst große Population am Steinhuder Meer vorfinden. jpw

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