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„The Voice of Germany“ ist eine tolle Erfahrung

Seeprovinz / Interview „The Voice of Germany“ ist eine tolle Erfahrung

Laura Buschhagen aus Sachsenhagen hat es mit ihrem Gesangstalent bei der Castingsendung „The Voice of Germany“ in das Team von Nena geschafft. Im folgenden „Gesangs-Battle“ gegen ein anderes Team-Mitglied bewies sie ein weiteres Mal, was in ihr steckt. Nena entschied sich jedoch für Lauras Konkurrenten Neo, und so endete Lauras Zeit bei „The Voice“. Wie Laura die Zusammenarbeit mit Nena empfand und ob sie eine musikalische Zukunft plant, erzählte sie den SN im Interview:

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Laura und Neo üben Nenas Lieblingslied „Wish you were here“. Foto: © SAT.1/ProSieben/Richard Hübner

Quelle: SAT.1/ProSieben/Richard Hübner

Seeprovinz (mak). Was ging kurz vor dem Battle mit Neo in Deinem Kopf vor?

 Es war alles ziemlich nervenaufreibend, weil man wusste, dass es um den Einzug in die Live-Shows geht. Für jeden von uns war klar, dass die Live-Shows noch mal ein ganz anderes Kaliber sind, weil man die Gelegenheit bekommt, mit selbst ausgewählten Songs mehr von sich zu zeigen. In unserem Battle haben wir ja ein uns zugeteiltes Lied gesungen.

Ihr habt „Wish you were here“ von Pink Floyd, ein Lieblingslied von Nena, gesungen. Hat Dich das noch einmal besonders unter Druck gesetzt?

 Das war ein ziemlich großer Druck, den sie uns damit gemacht hat, weil man ja keinen Lieblingssong von Nena versauen will (Laura lacht). Wir haben es zwar anfänglich nicht so gut hinbekommen, aber als wir mit Nena zusammen geübt haben und den Song an sich genauer verstanden haben, konnten wir uns richtig reinhängen. Wir haben versucht, unsere eigene Nummer daraus zu machen, so wie Pink Floyd kann das ja keiner nachmachen.

Wie war Dein Bauchgefühl für ein Weiterkommen, als der Song beendet war?

 Ich habe in dem Moment nicht daran gedacht, dass jetzt einer von uns gehen muss, weil es eine ziemlich überwältigende Erfahrung war. Ich verspürte so eine Erleichterung nach dem letzten Ton, was man wahrscheinlich auch gemerkt hat, da ich ein paar Tränen dann doch nicht zurückhalten konnte. Ich habe nicht überlegt, wer von uns jetzt besser war, ich war einfach neugierig, was die anderen Coaches sagen und habe gehofft, dass Nena mich nimmt. Nena und Neo hatten von Anfang ein eine krasse Verbindung zueinander, das hat man schon während der Proben gemerkt. Von daher hatte ich es schon ein bisschen im Gefühl, dass sie Neo wählt. Die beiden sind schon ein Dream-Team.

Xavier Naidoo, der den Spitznamen Dr. Ton trägt, hätte sich für Dich entschieden.

 Ich habe das auf der Bühne gar nicht so sehr mitbekommen, muss ich gestehen (lacht). Erst, als ich die Show noch mal mit meinen Freunden gesehen habe, merkte ich, was für ein tolles Kompliment er mir gemacht hat. Es war so toll, das von ihm zu hören!

Wie war die intensive Arbeit mit Nena vor den Battles?

 Nena hat sich sehr dafür eingesetzt, dass wir uns wohlfühlen. Sie wollte, dass wir so bleiben, wie wir sind und uns nicht verbiegen, das fand ich total super. Sie hat stets versucht, uns das alles so angenehm wie möglich zu machen, dass wir uns wohlfühlen und WIR bleiben. Nenas superherzliche Art hat dafür gesorgt, dass wir uns immer auf die Proben mit ihr gefreut haben. Von einer todernsten Probe war nie etwas zu spüren.

Wie war die Arbeit mit Deinem Battle-Partner Neo?

 Neo hatte ich anfangs überhaupt nicht auf dem Schirm (lacht). Ich habe ihn bei den Blind Auditions kein einziges Mal gesehen. Als wir in der Fabrik waren und die Battles verkündet worden sind, kam er auf mich zu und sagte: „Ich glaube, wir singen gegeneinander, das finde ich gut.“ Und dann war es tatsächlich so, und wir haben uns so gefreut, weil wir uns auf Anhieb gut verstanden haben. Es war natürlich komisch, mit einem vorher gänzlich unbekannten Menschen so viele Stunden aufeinander zu hocken und zu proben. Da hat man sich schon mal für fünf Minuten zurückgezogen, weil man eben auch mal für sich sein wollte. Aber verstanden haben wir uns super.

Würdest Du ein weiteres Mal Dein Glück bei einer Casting-Show versuchen?

 Nein, da bin ich eigentlich nicht der Typ für. „The Voice“ überzeugte mich, weil es anders ist, aber ich glaube, da dürfte ich sowieso kein zweites Mal teilnehmen, weil ich es bis in die Battles geschafft habe. Die Show war eine tolle Erfahrung, richtig schön und empfehlenswert. Die Menschen gehen dort so nett mit einem um – und es war alles sehr angenehm. Trotzdem würde ich nicht noch mal an einer Casting-Show teilnehmen wollen.

Wer ist Dein Favorit auf den Sieg bei „The Voice“?

 Uff, ich habe mehrere Favoriten! Da wäre einmal Michael Heinemann aus Team Rea. Den finde ich unheimlich stark, weil man ihm seine Stimme nicht sofort anmerkt, wenn man sich normal mit ihm unterhält. Jesper Jürgens aus Team Xavier hat auch eine verdammt krasse Stimme. Der hört sich an wie ein alter schwarzer Mann (lacht), total soulig und emotional. Bei ihm könnte ich mir vorstellen, dass er das Rennen macht. Eva Croissant aus Team Nena ist auch sehr stark. Sie schreibt unheimlich schöne Texte, und ich hoffe, dass sie etwas davon in den Live-Shows präsentieren wird. Wenn sie uns abends im Hotel etwas vorgespielt hat, fuhr uns regelmäßig ein Schauer über die Haut.

Wirst Du bei den Live-Shows im Publikum sitzen und die anderen Teilnehmer anfeuern?

 Ja, glücklicherweise habe ich mich mit den anderen Kandidaten gut verstanden und von ihnen eine Freikarte bekommen. Es ist so, dass jeder Kandidat ein kleines Kontingent an Freikarten hat, deswegen hatte ich wirklich Glück, dass auch eine für mich dabei war.

Hast Du noch Kontakt mit Nena?

 Ja, ein bisschen. Sie hat sich nach der Ausstrahlung noch einmal bei mir gemeldet und mir gesagt, wie toll sie die Show und die Vorbereitungen mit uns fand. Das hat mich wirklich sehr gefreut. Nena hat Dir und Neo nach dem Auftritt dazu geraten, unbedingt zusammen weiter Musik zu machen.

Wie sehen Deine Pläne in Richtung Musik aus?

 Im Prinzip würde ich das erst einmal selbst in die Hand nehmen wollen. Vor „The Voice of Germany“ hatte ich mich nur auf mein Studium konzentriert und die Musik erst mal abgeschrieben. Die Show hat mir aber ein bisschen die Augen geöffnet, dass ich die Musik ernsthafter weiterverfolgen sollte, nicht nur so lapidar. Ich plane auf jeden Fall, eigene Lieder zu schreiben und hoffentlich irgendwann etwas aufzunehmen. Mein großer Traum ist, dass es irgendwann Musik von mir zu kaufen gibt, aber ich weiß, dass das ein langer Weg sein wird.

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