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Seeprovinz Vergnügliche Meer-Satire zum Schluss
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00:26 09.11.2014
Die neuen Junior-Ranger des Naturparkes haben von den Paten ihre Urkunden entgegengenommen.  Quelle: jpw
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Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies spielte in seinem Beitrag auf den Namen Steinhuder „Meer“ an. Dieses suggeriere allein wegen des „enormen Naturpotenzials“ ein gerechtfertigtes Selbstbewusstein, meinte er. Sowohl Regionspräsident Hauke Jaugau als auch die Landräte der Landkreise Nienburg und Schaumburg, Detlef Kohlmeyer und Jörg Farr, hoben die gelungene Balance zwischen Lebensqualität, nachhaltiger Naturentwicklung, Freizeit und Sport im Naturpark hervor.

 Für den Präsidenten des Verbandes der deutschen Naturparke und früheren Regionspräsidenten Michael Arndt hat die Naturparkbewegung immer auch einen sehr starken sozialen Aspekt. Als früherer Umweltdezernent des Landkreises Hannover kennt er die Gründungsgeschichte des Naturparkes aus nächster Nähe und kennzeichnete in seiner Festrede die beiden Projekte „Brut- und Rastgebiet Meerbruch“ und das Projekt „Das Tote Moor soll leben“ als die wichtigsten Projekte. Es sei stets gelungen, Konflikte, die er nicht beschönigen wolle, letztlich auch zu lösen und zu guten Kompromissen zu kommen.

 Im Anschluss an die Reden setzten die 14 neuen Junior-Ranger des Naturparks Akzente. Sie bekamen von ihren prominenten Paten jeweils ihre Urkunde überreicht.

 Unkonventionell und hautnah lockerte das Quartett „Plus1“ mit Streichquartettkompositionen den Abend auf und schlug den Bogen zu den beiden HAZ-Kolumnisten Uwe Janssen und Bruno Brauer, die sich satirisch sehr zum Vergnügen des Publikums den vergangenen vier Jahrzehnten des Naturparks widmeten und die vielen vergeblichen Versuche schilderten, die Steven Spielberg unternommen hat, am Steinhuder Meer sein großes Filmepos zu drehen. jpw

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