Volltextsuche über das Angebot:

25 ° / 9 ° heiter

Navigation:
Viel Wasser und Schlamm

Kanalmündung dicht Viel Wasser und Schlamm

Nur fünf Zentimeter unter dem Normalwasserstand von 38,00 Normalnull (NN) – für einen Hochsommer führt das Steinhuder Meer ungewöhnlich viel Wasser. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes hat der Juni vielerorts mit seinen Niederschlägen über dem Durchschnitt gelegen.

Voriger Artikel
Gymnasium Steinhude wird Außenstelle
Nächster Artikel
Lastensegler nimmt Gestalt an

Trotz alles in allem guten Wasserstandes geht wegen Flaute bei der Dickschiffregatta Steinhuder-Meer-Rund gar nichts.

Quelle: jpw

Seeprovinz. Am Steinhuder Meer gab es mehrere Regentage mit um die 30 Liter Wasser pro Quadratmeter, selten ein Tag ohne Regen. Doch es schien auch die Sonne. Beispielsweise an einem der wichtigsten Segeltage für den Yacht-Club von Hagenburg (YCvH) an dem die Dickschiff-Regatta Steinhuder-Meer-Rund ausgetragen wurde. Nur blies, wie berichtet, kein Wind. Die Segler trugen es mit Fassung und gingen ausnahmsweise recht schnell zum Feiern über.

YCvH-Vereinschef Matthias Kiel hat ein differenziertes Urteil, was die Segelbedingungen auf dem Meer angeht. Der Wasserstand sei alles in allem sehr gut, sagte er im Gespräch mit dieser Zeitung. Mit Blick auf den Schlamm befand er, dass die Situation vor Mardorf sehr angespannt sei.

Alter Zustand wieder hergestellt

Während die Entschlammung im vergangenen Jahr im Hafen des Yacht-Clubs für einen „perfekten Zustand“ gesorgt habe, habe sich der alte Zustand an der Mündung des Hagenburger Kanals schnell wieder hergestellt. „Leider hat der Kanal wohl doch so einen Trichtereffekt“, meinte Kiel.

Gut leben könne der Yacht-Club-Chef mit dem ausgeweiteten Naturschutzgebiet und den neu verlegten Begrenzungen im Ostenmeer, betonte aber: „Weitere Einschränkungen sollten aber unbedingt vermieden werden.“

Einen deutlichen Hinweis gab Kiel noch in Richtung Notgemeinschaft Steinhuder Meer. Deren Vorsitzender Johannes Franke hatte mit einer möglichen Klage bereits gegen die Ausweitung des Schutzgebietes im Ostenmeer gedroht. „Eine Klagewelle zu beginnen halte ich für vollkommen falsch“, betonte der Vorsitzende.

Bislang sei man mit konstruktiven Gesprächen mit den Behörden am besten gefahren. Aber Politik und Verwaltungen am Steinhuder Meer müssten wissen und begreifen, dass Segler auch an einer intakten Umwelt interessiert seien und dieses auch bei der Ausübung ihres Sportes beherzigten. jpw

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

O’zapft is heißt es in der Stadthäger Festhalle wieder am Freitag und Sonnabend, 23. und 24. September. Dann dominieren die Farben Blau und Weiß in der Halle und fesche Frauen in farbenfrohen Dirndln tanzen auf den Tischen... mehr