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Seeprovinz Welle der Hilfsbereitschaft
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00:18 06.01.2018
Ein Blick in die ausgebrannte Küche macht deutlich, dass dort nichts mehr zu retten ist. Quelle: ade
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REHBURG

Der Brand hatte zu einem Einsatz von 150 Feuerwehrleuten geführt.

Lichterloh brannte das Dachgeschoss, der Brandherd war jedoch im Erdgeschoss. Dort ist nahezu alles zerstört. Ein Blick durch das zerborstene Fenster der Küche spricht Bände: Rußgeschwärzt ist alles in dem Raum – von den Tapeten bis zur Tischdecke. Glück im Unglück war für die Familie, dass die beiden Enkel im Teenageralter zum Zeitpunkt des Brandes nicht zu Hause waren. Glück im Unglück war es aber auch, dass eine Nachbarin die Rauchentwicklung bemerkte, das Ehepaar Krüger alarmierte und es sich so retten konnte. Während Horst Krüger eine leichte Rauchvergiftung erlitt und für eine Nacht ins Krankenhaus kam, blieb Ehefrau Vera unverletzt.

Eine der ersten, die Unterstützung anbot, war Rehburgs Ortsbürgermeisterin Angelika Teßner. Während das Haus noch brannte, nahm sie die Familie bei sich auf und ließ sie dort übernachten. Das müsse unter Nachbarn so sein, sagte Teßner zwei Tage später. Zu diesem Zeitpunkt hatte Familie Krüger bereits ein neues Dach über dem Kopf und auch das wurde nur durch Nachbarschaftshilfe möglich.

Die Dankbarkeit über diese Hilfsbereitschaft ist groß bei der Familie und lässt den Verlust ein wenig kleiner werden. Mittlerweile haben Vera und Horst Krüger die Reste ihres Hauses inspiziert. Nahezu nichts konnten sie retten. Der Hühnerstall immerhin hat das Feuer unbeschadet überstanden und Eier haben die Hühner wieder gelegt. Die eingesammelten Eier sind ein Fünkchen Normalität in einer Zeit, die kein Alltag mehr ist. ade

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