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Weniger Übernachtungen am Meer

Steinhude Weniger Übernachtungen am Meer

Die Übernachtungszahlen am Steinhuder Meer sind trotz oft schlechten Wetters im ersten Halbjahr mit 137545 Gästen nur leicht hinter den Zahlen des Vorjahres zurückgeblieben. Das geht aus der offiziellen Statistik des Landes Niedersachsen hervor. 2016 waren es zum gleichen Zeitpunkt 145578 Übernachtungen gewesen.

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Auch tierische Besucher wissen die Annehmlichkeiten des Steinhuder Meeres zu schätzen.

Quelle: ano

STEINHUDE. . In die Zahlen fließen nur Unterkünfte mit mindestens zehn Betten und Campingplätze mit mindestens zehn Stellplätzen aus den anliegenden Orten Wunstorf, Neustadt und Rehburg-Loccum ein. In Hagenburg gibt es keine Betriebe in dieser Größenordnung. Die vorliegenden Ergebnisse entsprechen einem Rückgang um 5,5 Prozent. Damit werde der Markt allerdings nur teilweise abgebildet, sagt Willi Rehbock, Geschäftsführer der Steinhuder Meer Tourismus (SMT): „Die Anzahl an Gästen, die in Betrieben mit weniger als zehn Betten übernachten, ist deutlich höher als die derjenigen, die in größeren Unterkünften sind.“

Im Gegensatz zur Situation in anderen Bundesländern wie etwa Bayern, wo jeder Betrieb, egal welcher Größe, die Zahlen weitergibt, müssen in Niedersachsen erst Übernachtungsmöglichkeiten mit mindestens zehn Betten dies tun. Folglich sagt Rehbock: „Die aktuellen Zahlen sind nur ein gefühlter Wert und nicht so einfach quantifizierbar.“

Neues Tourismuskonzept in Arbeit

Das leicht rückläufige Zwischenergebnis sei vor allem durch das schlechte Wetter in den vergangenen Wochen bedingt, erklärt Rehbock, der nun auf die nächsten Wochen hofft, um zumindest wieder in die Nähe der Rekordwerte aus den beiden Vorjahren zu kommen. 2015 und 2016 hatten jeweils weit über 300000 Gäste den See besucht. „Wir haben den ganzen September noch Hauptsaison und mindestens zwei Wochen im Oktober Nebensaison.“ In dieser Phase würden sich viele Menschen mit nicht mehr schulpflichtigen Kindern dorthin begeben.

Bei der betriebswirtschaftlichen Auswertung, die aktuell bis Ende Juli vorliegt, hielten sich Einnahmen und Ausgaben ungefähr die Waage: „Das Geld, das wir beispielsweise für Wohnmobilplätze, Strom und Personal investieren, haben wir unter anderem durch Gebühren zurückbekommen.“

Um den aus Rehbocks Sicht erfolgreichen Weg zur Tourismusentwicklung weitergehen zu können, werde man bald ein neues, für zehn Jahre ausgelegtes Tourimuskonzept erarbeiten. Basis seien Gelder aus dem EU-Förderprogramm LEADER, die man bewilligt bekommen habe. An der Erstellung sind unter anderem Interessenvertreter aus Hotel und Gastronomie, Gesellschafter des SMT und Einrichtungen wie der Naturpark Steinhuder Meer oder die Ökologische Schutzstation Steinhuder Meer (ÖSSM) beteiligt. Schon nach fünf Jahren werde es eine Evaluation im Hinblick auf die Auswirkungen des neuen Konzeptes geben. sok, ano

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