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Wird Gymnasium Außenstelle?

Schulstandort Steinhude Wird Gymnasium Außenstelle?

Das Gymnasium Steinhude soll in eine Außenstelle des Wunstorfer Hölty-Gymnasiums umgewandelt werden. Noch ist der Vorschlag nicht an den Rat verschickt, in der Verwaltung wird aber daran gearbeitet.

Steinhude (pr.). Allerdings hat sich die CDU-Fraktion in ihrer Haushaltsklausur bereits mit dem Thema befasst und Zustimmung signalisiert. SPD/Grüne als Mehrheitsgruppe wollen an diesem Wochenende beraten. Der Zeitplan sieht vor, die Abstimmungen in den politischen Gremien im Dezember vorzunehmen. Denn der Antrag bei der Schulbehörde muss bis zum 1. Februar gestellt werden, um die Änderung zum nächsten Schuljahr wirksam werden zu lassen.

Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt möchte den Gremien nicht vorgreifen. Er sagte allerdings, dass das Vorhaben eng mit der Landesschulbehörde abgestimmt sei. Zudem erinnerte er daran, dass der Verwaltungsausschuss des Rates bereits im November 2012 beschlossen habe, das Gymnasium mittelfristig zu schließen. Die Genehmigung als Betrieb ei- ner Außenstelle würde zunächst drei Jahre gelten, könnte dann aber verlängert werden.Für den CDU-Fraktionsvorsitzenden Jörg Uebelmann stellt das Vorgehen eine Möglichkeit dar, den gymnasialen Standort Steinhude etwas länger zu halten. Auch  die Vorsitzende der rot-grünen Gruppe, Kristen Riedel, sieht nach inoffiziellem Bekunden diesen Weg als richtig an.

Der Steinhuder Gymnasialzweig war 2007 auch unter der Perspektive in Betrieb  gegangen,  dass ein klarer Elternwillen für die Gründung einer IGS oder KGS Steinhude bestand. Unter anderem wegen des damals bestehenden Gesamtschulgründungsverbots der schwarz-gelben Landesregierung unter dem damaligen Kultusminister Bernd Busemann (CDU)  ließ sich das Projekt einer neuen „Schule am Meer“ zeitnahe nicht umsetzen. Kurz nach der Gründung des Gymnasiums votierte allerdings die Gesamtkonferenz gegen die Umwandlung in eine Gesamtschule, weshalb sich die politischen Gremien dazu entschieden, in der Scharnhorstschule in Wunstorf und nicht in Steinhude eine IGS entstehen zu lassen, die sie kirchliche Trägerschaft übergaben.

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