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Wölpinghausen / Haushalt

Sanieren und Modernisieren ist angesagt


„Wir haben den Haushalt fertig, der wird jetzt verteilt.“ Die ersten Hausaufgaben des neuen Jahres sind in der Gemeinde Wölpinghausen also bereits erledigt, jetzt muss der Rat über die Einnahmen und Ausgaben der nicht auf Rosen gebetteten Gemeinde befinden.

Der vom Förderverein Wiedenbrügge mit vielen freiwilligen Helfern bewerkstelligte Umbau des Güllesilos wird noch mit dem Rat abgestimmt.    © jpw.

Wölpinghausen (jpw). Bürgermeister Joachim Schwidlinski (SPD) schätzt das Jahr 2012 für den Rat als ein eher ruhiges Jahr ein: Keine großen Baumaßnahmen sind geplant. Sanieren und Modernisieren ist angesagt.

So ist vorgesehen, die nicht mehr zeitgemäßen Toilettenanlagen im Mehrzweckhaus und in der Sporthalle zu erneuern. Beim Mehrzweckhaus könnte sich noch eine Investition dazugesellen. Die Kommunalpolitiker überlegen, das Dach mit einer Photovoltaikanlage zu versehen und so in die Zukunft zu investieren.

Ein anderes Problem stellt sich in Sachen „Alte Schule“. Das große Gebäude soll verkauft werden. Dem Vernehmen nach ist der Gemeinde ein ernsthafter Interessent abgesprungen, ein neuer Käufer ist im Moment nicht in Sicht.

Auch beim Wegebau und Heckenschnitt soll in diesem Jahr das Routineprogramm gefahren werden. Weitere Frostschäden sind aufgrund des bisher milden Winters im Moment nicht in Sicht.

Weitere größere Arbeiten sind gegenwärtig aus der Perspektive der Gemeinde nicht zu tätigen: „In Wiedenbrügge sind wir fertig“, sagte Schwidlinski, womit er unter anderem den sich lange hinzögernden Abriss des Hofes Piper meinte.

Eine Abstimmung steht noch aus: Das ausgediente und zum Kinderspielplatz umgestaltete Güllesilo auf dem Festplatz in Wiedenbrügge wird zwar durch den Förderverein umgebaut, doch dies soll in enger Abstimmung mit der Gemeinde geschehen. Deshalb werden sich die Kommunalpolitiker mit den Gemeindevertretern demnächst abstimmen.

Nicht in der Diskussion sind dagegen beim Wölpinghäuser Rat die leerstehenden Raiffeisen-Gebäude samt Silo in der Ortsmitte.

Ein weiteres Thema wird nach Ansicht des Bürgermeisters die Kinderbetreuung werden. „Es hat ja immer mal wieder Vorstöße gegeben“, kommentiert Schwidlinski vereinzelte Bestrebungen in der Samtgemeinde, die Zuständigkeit der Kindergärten von der Gemeinde auf die Samtgemeinde zu übertragen. „Wir haben das bisher zusammen mit Auhagen immer abgelehnt.“

Aber nun wolle man „zusammen mit allen anderen darüber reden“. Ansonsten mache es ja keinen Sinn. Da die Wölpinghäuser Kinder nach Sachsenhagen in die Grundschule gehen, wird sich die Frage des Hortes nicht stellen, wohl aber die der Krippenbetreuung, für die die Samtgemeinde zuständig ist.

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