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Seeprovinz Yoga auf dem Wasser geplant
Schaumburg Seeprovinz Seeprovinz Yoga auf dem Wasser geplant
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00:17 27.07.2017
Quelle: pr.
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STEINHUDE

„Mit Beginn der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen kommen traditionell die meisten Touristen zu uns. Bis Ende August ist die absolute Hochsaison “, so Willi Rehbock, Geschäftsführer der Steinhuder Meer Tourismus (SMT). Im westlichen Nachbarbundesland haben Schüler seit ungefähr einer Woche frei, in Niedersachsen dauern die Ferien nur noch wenige Tage an. Angesichts der jüngsten Gästezahlen erklärt Rehbock: „Die vergangenen vier Wochen waren nicht so toll. Es wird auch nicht einfach werden, die Rekordzahlen der beiden Vorjahre wieder zu erreichen.“ 2015 und 2016 hatten jeweils deutlich über 300000 Menschen den Naturpark besucht.

Kopfstand auf dem Surfbrett

Gruppen wie die Camper am Nordufer seien besonders betroffen: „19 Grad bei Regen sind nicht gerade ideale Bedingungen.“ Jedoch wolle er nicht nur klagen, insbesondere die vorherigen Monate seien von gutem Wetter geprägt gewesen: „Der Mai war sehr gut.“ Neben bewährten Attraktionen seien in diesem Jahr weitere Angebote erstmals dabei: „Die Weberei Seegers in Steinhude etwa hat ihr Angebot erweitert, bietet nun auch ein Café an. Zudem wurden Fenster eingefügt, mit denen sich Produktion und Verkauf beobachten lassen. Das macht das Ganze sehr authentisch.“ Beim Café Jacobs gebe es nun eine eigene Rösterei, die Aalräucherei offeriere regelmäßig Musik mit DJ. Ein besonderes Bonbon werde es ab Beginn des kommenden Monats geben. „Wir bieten ab 1. August Yoga auf dem Wasser an. Es wird interessant, etwa einen Kopfstand auf einem Surfbrett mitzuerleben.“

Alle Wege führen an das Steinhuder Meer

Um Gäste aus Nordrhein-Westfalen anzulocken, hat der Steinhuder Meer Tourismus in der Vergangenheit gezielte Werbung gemacht. „2016 waren wir zusammen mit der Hannover Marketing & Tourismus GmbH in mehreren Städten des Ruhrgebietes, haben dort mit Plakaten für das Steinhuder Meer geworben.“

Hintergrund dieser Maßnahmen, die sich beispielsweise in Städten wie Essen oder Dortmund abspielten, auf Messen und anderen Veranstaltungen präsentiert wurden, sei das hohe Besucherpotential, das dort vorhanden sei und es überdies auch nicht allzu weit zum See habe, erläutert Rehbock: „Von dieser relativen Nähe profitieren wir. Das Steinhuder Meer ist von dort schneller zu erreichen als Nord- oder Ostsee.“ ano

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