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Wölpinghausen „. . . dass irgendjemand für uns sät und erntet“
Schaumburg Seeprovinz Wölpinghausen „. . . dass irgendjemand für uns sät und erntet“
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18:19 18.09.2011
Der Bergkirchener Ernteumzug wartete mit reich geschmückten Erntewagen auf. Quelle: lmh
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Bergkirchen (lmh)

Am Umzug durch das Dorf beteiligten sich nicht nur die Einwohner selbst, sondern auch Wölpinghäuser und Nienbrügger mit ihren reich geschmückten Erntewagen. Für die richtige Stimmung sorgten die Oldies des „Drum & Music Corps“ aus Hagenburg.

Als engagiertes Erntebauernpaar bewiesen sich Elke und Karsten Schön, die den Job recht kurzfristig ersatzweise übernommen hatten. „Es war einfach an der Zeit, mal die Erntekrone zu übernehmen“, formulierte es Karsten Schön. Als Imker habe er durchaus einen Bezug zur Landwirtschaft. „Wir sind mit der Ernte dieses Jahr sehr zufrieden, da passt das wunderbar.“

Nach der Ankunft in Hartmanns Scheune, die immer wieder den Mittelpunkt des jährlichen Festes bildet, rief Pastor Reinhard Zoske die Anwesenden zur Besinnung auf. Zwar könnten die meisten heute nicht mehr nachvollziehen, was es mit der unmittelbar vom Wetter abhängigen Landwirtschaft konkret auf sich habe. „Aber erinnern wir uns heute daran, dass irgendjemand für uns sät und erntet“, forderte der Geistliche in einer Andacht.

„Die Einwohner haben wieder ganz viele Kuchen gespendet“, hob Golembiewski mit Blick auf das anschließende Kaffeetrinken lobend hervor. Und die „Ernte-Party“ mit „DJ Olli“ am Abend des Sonnabends sei ausgesprochen gut besucht gewesen.

Am Sonntag nach dem Festgottesdienst ließen die Bergkirchener das Fest mit einem Katerfrühstück ausklingen.

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