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450 Teilnehmer beim Kreisschützenfest in der „Grünen Mitte“

Rauschendes Fest 450 Teilnehmer beim Kreisschützenfest in der „Grünen Mitte“

In zwei Zügen sind rund 450 Teilnehmer des Kreisschützenfestes, Schützen aus dem Gebiet des Kreisverbandes Schaumburg, Spielmannszüge und Feuerwehren von der „Grünen Mitte“ aus zum Festzelt auf dem Platz neben der Alten Schule in Wölpinghausen gezogen. Mit dem Fest wird das 90-jährige Bestehen des Schützenvereins Wölpinghausen gewürdigt.

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Einblicke in die so genannte Kriegskunst des 18. Jahrhunderts bekommen die Teilnehmer des Kreisschützenfestes zu sehen.

Quelle: jpw

Wölpinghausen (jpw). Neben dem Schützenoberst Uwe Bohnhorst aus Wölpinghausen hatte unter anderem der Präsident des Kreisschützenverbandes, Harald Niemann die Schützen begrüßt.
Bis zum kurzen, offiziellen Akt hatte bereits das „Infanterieregiment Graf Wilhelm“ die Besucher bestens unterhalten. Moderator und Regiments-Mitglied Hans-Heinrich Redeker führte durch ein Programm, das gleich zu Anfang mit einer Drohung an alle die Besucher verbunden war, die zu sehr dem Gerstensaft zusprächen: „Zwangsrekrutierungen“ würden durchgeführt. Aber die Aufmerksamkeit lag doch eher bei den einziehenden, gräflichen Soldaten, die ihr Kriegsgerät, die kleine Kanone der Infanterie, das Falkonett, und die Sechs-Pfünder-Kanone in Ermangelung von Pferden selbst auf den Abschussplatz ziehen mussten.
Redeker schilderte Einblicke in die so genannte Kriegskunst des 18. Jahrhunderts, ließ kein Detail aus, dazu lieferte er eine Anleitung („Finger in die Ohren und Mund auf“), für den Moment, in denen es ziemlich laut aus den Kanonen rumste. Sonderkomplimente gab es von ihm, als es  doppelt knallte und die beiden Kanonen gleichzeitig böllerten.
Artillerie gegen Infanterie – so stellte das Regiment unter den  Augen des Grafen Wilhelm ein Scharmützel dar, in dem unter anderem die Schnelligkeit beim Laden der Gewehre und die damit verbundene Schussfolge über Leben und Tod der Soldaten sowie Sieg oder Niederlage entschied. „Umgefallen ist aber keiner“, wie es aus dem Publikum als Reaktion auf das Feuergefecht hieß.  
Nur Beifall gab es, bevor sich die Schützen für die Reden und den Abmarsch formierten.
 

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