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Wölpinghausen Angriff mit Gefühl
Schaumburg Seeprovinz Wölpinghausen Angriff mit Gefühl
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00:24 12.02.2015
„Woanders und hier“: Frizz Feick (vorne) und George Kochbeck.  Quelle: jpw
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Wölpinghausen. Und so setzten George Kochbeck am Keyboard und Sänger Feick bei ihrem Konzert in der „Kleinen Freiheit“ ohne große Erklärung zum musikalischen Angriff an, pur und wohltuend laut. „Zu laut“ – aber nur stellenweise und nur „für Berlin“, nicht für Wölpinghausen, nicht für den voll besetzten Saal.

Mit „Woanders und hier“ hat das Schaumburger Duo vor einigen Monaten das gemeinsame Album vorgestellt, aus dem sie auf der Bühne der „Kleinen Freiheit“ spielten. Feicks Lyrik plus Kochbecks Klangwelten: Was auf der CD noch meist voluminös von der fernsehmusikalischen Arbeit des Wiedenbrügger Keyboarders beeinflusst ist, gewinnt auf der Bühne klarere Konturen, ausdrucksvoll, eher als eingängiges Chanson gespielt und gesungen vom Bückeburger Feick.

Ohnehin sind die feinsinnigen Feick-Texte oft selbsterklärend, treffend ins Herz der Altersgruppe 50plus, so scheint es. Diese macht den überwiegenden Teil des Publikums in der „Freiheit“ aus.
Und dabei überzeugen die Mischung mit den neuen „Nachtpiraten“ und der Rückgriff auf alte Stücke, um zum Beispiel die Liebe zu der „Bezaubernden Jeanie“ und den anderen Filmhelden der sechziger und siebziger Jahre passieren zu lassen. Feick liegt mi seiner Hymne auf die Generation im besten Alter voll im Trend.

Das entspannte Lob entfaltet sich schließlich in der Zugabe und der Uraufführung, das Duo gibt dabei das Motto für seine Altersgenossen und sich vor: „Jetzt ist die beste Gelegenheit.“ jpw

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