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Angst vor der Schließung geht um

Ratssitzung Angst vor der Schließung geht um

Soll der Kindergarten „Zauberland“ in Wiedenbrügge in die Zuständigkeit der Samtgemeinde Sachsenhagen übergehen? Darüber haben die Kommunalpolitiker des Wölpinghäuser Rates in ihrer jüngsten Sitzung eine angeregte Diskussion geführt.

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Quelle: pr.

Wölpinghausen. Dabei wurde deutlich, dass alle Parteien Bedenkenträger in ihren Reihen haben, ebenso wie Befürworter. Abstimmen darüber werden sie – zumindest in dieser Wahlperiode – wohl nicht mehr.

Die drei Kindergärten der Kooperation Wölpinghausen, Sachsenhagen und Auhagen und die beiden Kindergärten in Hagenburg gehören nominell den beteiligen Gemeinden. Die Räte haben die letzte Entscheidung bis hin zur Personalführung, allerdings müssen die Gemeinden auch bezahlen, was angesichts von immer mehr Normen und Gesetzansprüchen, Ausweitung von Betreuungszeiten, Steigerung der Qualität und Ganztagsangeboten zunehmend schwer fällt.

Zustimmung und Ablehnung zu dem Vorschlag, die Kindergärten an die Samtgemeinde zu übertragen, war sowohl bei der Gruppe SPD/Grüne wie auch bei der CDU zu spüren. Samtgemeindebürgermeister Jörn Wedemeier hatte die Pläne im März allen vier Kommunen in der Samtgemeinde unterbreitet.

Für Übertragung ausgesprochen

Wilfried Hentschke aus der Gruppe SPD/Grüne und Uwe Brinkmann (CDU) sprachen sich übereinstimmend für eine Übertragung aus und betonten, dass sich die Situation für die Gemeinde Wölpinghausen in den vergangenen 15 Jahren grundlegend geändert habe. Reinhard Türnau, ebenfalls Gruppe SPD/Grüne, konnte zwar die Argumentation nachvollziehen, lehnt aber eine Übertragung ab, um den Einfluss nicht zu verlieren.

Das gleiche Argument führten Birgit Dietrich (CDU) und Petra Hohmeier (SPD) an. Beide befürchten, dass in einem solchen Fall irgendwann der jetzt noch gemeindeeigene Kindergarten der erste sei, der geschlossen würde.

Ob der Kindergarten nun wirklich übertragen wird, darüber werden möglicherweise einige der bisherigen Ratsmitglieder nicht mehr abstimmen. Die endgültige Entscheidung soll erst nach den Kommunalwahlen im September fallen.

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