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Apfeltage in Bergkirchen

Es läuft Apfeltage in Bergkirchen

Der Andrang ist auf dem Hof der Familie Tute in Bergkirchen kaum zu bewältigen: Aus diesem Grund haben die Verantwortlichen des Apfel-Sonnabends vom Naturschutzbund Deutschland (Nabu) kurzfristig auch den Sonntagvormittag zum Anliefern und Pressen der Äpfel und Birnen dazugenommen.

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Eckhard Seidel (rechts) füllt mit Anlieferer Jens Kummerlöwe die Äpfel in den Behälter an der Presse.

Quelle: jpw

Bergkirchen. „Wie läuft’s?“ Diese Frage hörte der Vorsitzende des Nabu-Ortsverbandes der Samtgemeinde Sachsenhagen, Eckhard Seidel, oft genug. Besonders dann, wenn er zusammen mit dem Anlieferer die Obstkisten und -säcke in den Behälter auf der mobilen Presse des Most-Express aus Hildesheim entleerte.

„Es werden rund 12.000 Liter“ schätzte Gabriele Schwarzer, die mit der Liste in der Hand die Anlieferer in Empfang nahm. „Die Bäume hängen dieses Jahr voller Äpfel und Birnen.“ Nach Seidels Angaben bedeutet das Ergebnis der siebten Auflage einen Rekord, mehr noch: „Das Interesse wächst, die Zahl der Mitglieder, aber auch die Zahl der ehrenamtlichen Helfer wird größer“, meinte er. Zunehmend jüngere Leute lieferten an und fuhren oft stolz mit dem Saft von ihren eigenen Bäumen wieder weg.

25 ehrenamtliche Mitarbeiter des Nabu hatten in den Tagen zuvor zum Teil bei strömendem Regen vier Tonnen Äpfel und Birnen von den vereinseigenen Streuobstwiesen geholt. Dazu lieferten 40 bis 50 Einwohner aus der Samtgemeinde Mengen von 50 bis 1500 Kilogramm Obst ab, die sie jeweils als eigenen Saft wieder mitnahmen.

Drei volle Tage Arbeit rund um die mobile Presse – der Freitag ist für das Obst des Nabu reserviert, zwei Tage für die Anlieferer – stellen inzwischen Anforderungen an die ehrenamtlichen Helfer, denen aber immer noch das Engagement anzumerken war. „Es ist super hier auf dem Hof Tute“, sagte Schwarzer. „Hier ist genügend Platz, hier sind Vordächer und eine Sommerküche mit Platz für Kaffee und Kuchen.“

Hermann Schröder schenkte am Nabu-Infostand den Birnen-Apfel-Mix zum Probieren aus. Verkauft wird der mindestens ein Jahr haltbare Apfel- und Birnensaft bei den Naturschützern für einen Stückpreis von 7,50 Euro pro Karton mit Fünf-Liter-Folienschlauch. Interessenten können sich unter der Telefonnummer (05037) 8029046 melden. jpw

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