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Aufbruch im Glauben

Neue Kirchenfenster Aufbruch im Glauben

„Es freut die ganze Gemeinde und Gäste, die daran vorbeischreiten.“ Pastor Reinhard Zoske aus Bergkirchen hat im Ostergottesdienst ein Fenster im südliche Seitenschiff der Bestimmung „Auferstehung und Aufbruch im Glauben“ gewidmet.

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Mitarbeiter der Glaswerkstätten Schneemelcher aus Quedlinburg haben die neuen Scheiben gefasst.

Quelle: sk

BERGKIRCHEN. Ein Bildnis Martin Luthers und ein Bild der Luther-Rose sind in das Fenster eingefügt worden. Anlass ist das Reformationsjubiläum.

 Die Sonne ließ das bunte Fenster aufleuchten und unterstrich umgehend einen Vergleich Zoskes: Die Gemeinde solle sein wie ein Kirchenfenster, durch das die Liebe Gottes scheine.

 Die Glaswerkstätten Schneemelcher aus Quedlinburg haben die neuen Scheibenelemente hergestellt und eingefügt. Das dargestellte Luther-Porträt ist nach Vorlagen von Lucas Cranach dem Älteren gestaltet. Das Bild daneben zeigt die Luther-Rose, einst das Briefsiegel Martin Luthers und heute ein Symbol der Evangelisch-lutherischen Kirchen. Das Kreuz in der Rose, so Zoske, stehe als Zeichen der Christenheit, das Herz mahne zu glauben und nicht zu zweifeln. Die Rose in Weiß symbolisiere den Geist Jesu, den Engel Gottes und des Friedens. Das Himmelblau erinnere an Hoffnung und Freude in der Auferstehung. Der goldene Ring schließlich stehe für die Ewigkeit.

 Unter dem Gesang der Gemeinde enthüllten die Kirchengemeinderatsmitglieder Georg Kochbeck und Wolfgang Christensen den neu gestalteten Fensterteil. Mit Orgelklang sowie Darbietungen des Posaunenchores unter der Leitung von Dieter Fröhlich und des Projektchores „WiSchBeWö“, in dem Sänger aus Wiedenbrügge, Schmalenbruch, Bergkirchen und Wölpinghausen unter Anleitung von Kochbeck singen, feierte die Gemeinde die Einweihung des Fensters.

 Dessen Neugestaltung kostet 4500 Euro, die die Gemeinde selbst finanziert. Durch einen Basar, durch Spenden und Kollekte ist der Betrag bereits fast zusammengekommen. Es stehen laut Zoske nur noch 880 Euro aus.  sk

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