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Der große Schub des Jahres 2003

Wiedenbrügge / Förderverein besteht zehn Jahre Der große Schub des Jahres 2003

Das Jahr 2003 geht als ein besonders kreatives in die Geschichte des Ortes Wiedenbrügge ein. Nicht nur, weil mit Roderik van Wiedenbryk – seine Frau Ortrud kam erst später dazu – feierlich der Ortsgründer als Statue auf dem Festplatz aufgestellt worden ist. Ein Komitee aus Feuerwehr und Schützenverein ersann „das kleinste Schützenfest der Welt“.

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Wilfried Hentschke (rechts) als Zeitnehmer bei einem der verrückten Wettbewerbe auf dem Festplatz aus dem Jahr 2003, als alles begann.

Quelle: jpw

Von Jan Peter Wiborg

Wiedenbrügge. Eine außergewöhnlich große Zahl an kreativen Köpfen und viele Unterstüter aus dem Ort, das bildete für Wilfried Hentschke, dem Vorsitzenden des vor zehn Jahren gegründeten Fördervereins Wiedenbrügge-Schmalenbruch, den Schlüssel für den großen Schub im Jahr 2003.
Vor dem Hintergrund eines kränkelnden Schützenfestes entstanden in dem Jahr eine Reihe von Veranstaltungen, die – bisweilen leicht modifiziert – bis heute mit Inbrunst auf dem Festplatz zelebriert werden. „Das Grundmuster ist geblieben“, sagt Hentschke.

Es begann vor zehn Jahren mit der „Fiesta Mexicana“, von deren Erlös unter anderem dem Künstler Eckhard Titze die erste Roderik-Statue bezahlt wurden. Dietmar Wischmeyer trug zum „kleinsten Schützenfest der Welt“ seine Gebrauchsanleitung zum Schützenfestfeiern vor – heute längst Legende. „Radio 21“ mit Andreas Kuhnt bestritt die Disko. Schirmherr Ministerpräsident Christian Wulff fuhr in einer Trabbi-Strechlimousine über den Platz. Wiedenbrügge bekam „Wappen und Hymne“, erstmals spielten Rockbands beim Schützenfest, was sich in der Folge zum regelmäßigen „Schützenrock“ auswuchs.
Wegen der Zusammenarbeit mit „Frühstyxsradio“ gastierten in den folgenden Jahren beim Comedy-Abend neben den Lokalmatadoren Wischmeyer und Sabine Bulthaup weitere Größen wie Oliver Welke, Hans-Werner Olm, Marunde und Fritz Ekenga.

„Wir hatten Ideen für den Ausbau der Wiedenbrügger Mitte“, erinnert sich Hentschke. Der Verein setzte um, was in der Dorferneuerung vorgezeichnet war, rund 40 000 erwirtschaftete und gespendete Euro des Fördervereins sind in Bühne und die Infra-Struktur des Festplatzes geflossen.
Im Jahr 2014 wird es erstmals keinen Comedy-Abend zum Schützenfest-Auftakt mehr geben. „Wir haben beschlossen, etwas für die Jugend zu veranstalten“, sagt Hentschke. Die beiden anderen Tage des „kleinsten Schützenfestes der Welt“ sollen unverändert bleiben. Für den Mai 2014 steht das nächste Fest an, bei der 20. Auflage vom „Rock am Futtersilo“. Drei Gruppen werden spielen. „Das steht schon fest“, sagt Hentschke. Dabei sind sicher die Jungs „Terry Hoax“, der früheren Vorgruppe von „Fury in the Slaughterhouse“.

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