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Die Krone bleibt im Dorf

Wölpinghausen Die Krone bleibt im Dorf

Der Plan der Interessengemeinschaft Erntefest aus Wölpinghausen scheint aufzugehen. Das dorfeigene Erntefest – noch vor einigen Jahren vom Aussterben bedroht – mausert sich zum Fest für die ganze Gemeinde Wölpinghausen.

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Mit Musik wird die Erntekrone in die „Grüne Mitte“ getragen.

Quelle: jpw

Wölpinghausen. „So sind sie, die Bergkirchener, immer eine große Klappe.“ Auch wenn das kleine Wortgefecht zwischen Joachim Sölter auf Wölpinghäuser Seite und Jörg Wunnenberg auf Bergkirchener Seite immer von einem beiderseitigen Grinsen begleitet war, so musste der Bergkirchener in Wölpinghausen auf der „Grünen Mitte“ schon zeigen, dass er den (Wölpinghäuser) Erntekranz tragen konnte. Zu den Klängen eines Chorals präsentierte er diese vor den versammelten Erntewagen-Besatzungen, die gerade einen dreistündigen Umzug hinter sich hatten, und den zahlreichen Zuschauern auf der „Grünen Mitte“.

 Vormittags, im Gottesdienst, hatte die Wiedenbrügger Erntehymne von „Schorse“ Kochbeck Premiere: Aus rund 40 Kehlen erklang ein leicht verändertes Löns-Gedicht.

 Ideenreich hatten die Erntewagen-Teams auch ihre acht Gefährte geschmückt – als Sieger prämierte die Jury die „Kartoffelbauern“ vor den „Landeiern“ und der „Dorfjugend“, die sich punktgleich mit dem „Schaumburger Rettungsschirm“ den dritten Platz teilte. Den vierten Platz belegte der „Handwagen“ vor dem Wagen aus Wiedenbrügge und den „Waldtieren“. Der „Kinderwagen“ rangierte auf dem siebten Platz.

 Gegen Nachmittag des zweiten Tages stieg die Spannung, als der Sprecher der Erntefest-Interessengemeinschaft, Uwe Brinkmann, die Versteigerung des Kranzes ankündigte. Zunächst walteten Sabine Bulthaup und Joachim Sölter ihrer Ämter als Auktionatoren der amerikanischen Versteigerung: Bei 635 Euro fiel schließlich der Hammer für Hike Bergerstock – der Kranz bleibt also in diesem Jahr in Wölpinghausen. Der Erlös wird unter den Teams geteilt, die einen Erntewagen gebaut haben – als Ansporn, so Brinkmann, die Erntefest-Motivation hochzuhalten, „um im nächsten Jahr wieder einen Wagen zu bauen“. jpw

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