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Ehemaliges Güllesilo wird gepflastert

Wiedenbrügge / Förderverein Ehemaliges Güllesilo wird gepflastert

Der Umbau des ehemaligen Güllesilos in der Ortsmitte Wiedenbrügges geht voran. Tatkräftige Mitglieder des Fördervereins wollen am Wochenende die rund 80 Quadratmeter messende Bodenfläche pflastern.

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Rund 80 Quadratmeter Pflastersteine verlegen die freiwilligen Helfer am Wochenende.

Quelle: jpw

Wiedenbrügge (jpw).

„Wir wollen sehen, dass wir hier vorankommen“, sagte Wilfried Hentschke, der Vorsitzende des Fördervereins, nachdem er am Morgen für ein kurzes Gespräch mit der Zeitung die Pflastersteine aus der Hand gelegt, die es von der Palette zu nehmen und in das Rund des Güllesilos zu bringen galt.

 

Die Hälfte der sechs Männer machte sich an den Steinen zu schaffen, die andere Hälfte bereitete das passgerechte Sandbett.

 

„Wenn das hier fertig ist, kommt ein Hochgerüst hier rein und die Mauern werden mit einem Hochdruckreiniger richtig säubern“, sagt Hentschke und fügt an: „Dann beginnt der Abstimmungsprozess mit dem Gemeinderat.“ Ohne den, das ist dem Förderverein klar, geht nichts. Hentschke vermutet, dass die notwendigen Entscheidungen vom neuen Rat nach der Kommunalwahl getroffen werden.

 

Nach den Vorstellungen des Fördervereins könnte die Außenwand mit „Landschafts-Graffitis“ gestaltet werden, entsprechende Kontakte zu jungen Künstlern bestehen bereits.

 

Anschließend soll das Rund an der Außenseite eine Kletterwand erhalten, für die es laut Hentschke viele Sicherheitsvorschriften zu beachten gelte. Unter anderem muss die Fläche rundherum mit Fallschutzkies aufgefüllt werden.

 

Bislang hat der Förderverein nach Angaben seines Kassenwartes, Hentschkes Bruder Jürgen, insgesamt rund 5000 Euro investiert.

 

Erste Gedanken bestehen bereits, dem ehemaligen Silo in näherer Zukunft möglicherweise auch ein Dach zu verpassen, um den rund 80 Quadratmeter großen Raum auch zu Veranstaltungen mit einbeziehen zu können. Ein Wasseranschluss ist vorhanden, und der „Leitende“, Hans-Dieter Wedemeyer, sorgte zeitgleich zu den Pflasterarbeiten auch für die richtige Elektroinstallation.

 

Dass alle freiwilligen Helfer nach der Fertigstellung einen „vernünftigen Anschluss“ der Arbeiten begehen, gehört in Wiedenbrügge – in Sichtweite der Ortsgründer Ortrud und Roderik schlicht dazu.

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