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Ehepaar restauriert Fachwerkhaus

Heimatverein vergibt Plakette Ehepaar restauriert Fachwerkhaus

Einfühlsam und bestanderhaltend haben Björn und Eva Gronkowski das historische Gebäude aus dem 17. Jahrhundert restauriert. Heute dient das Gebäude in Bergkirchen heute als Ferienhaus. Vom Schaumburg-Lippischen Heimatverein wurde das Haus nun ausgezeichnet.

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Vielfältige Mischung

Eva und Björn Gronkowski (von rechts) freuen sich über die Auszeichnung durch Hergen Hennings.

Quelle: sk

Stadthagen. Von der Bergkirchner Straße, an die das Grundstück grenzt, ist das Objekt hinter Zaun und Bäumen kaum zu sehen. In eine Senke „hineingekuschelt“ in Nachbarschaft der Kirche liegt das Fachwerkhaus aus dem 17. Jahrhundert.

Hergen Hennings, Vorsitzender des Bewertungsausschusses im Heimatverein, überreichte dem Ehepaar nun eine Urkunde und eine farbige Keramikplakette, die das Schaumburg-Lippische Nesselblatt und die Lippische Rose zeigt. Der Ausschuss hat sich zur Aufgabe gemacht, die Erhaltung und Pflege Schaumburg-Lippischen Kulturgutes, vor allem der Baukultur, zu bewerten und zu belobigen.

Kein Museum

Hierbei fallen der Gesamteindruck eines Objektes ins Gewicht, die Erhaltung historischer Bausubstanz, die Wahrung typischer Stilelemente und die handwerkliche Qualität der Restaurierung. Ein Museum, machte Hennings klar, solle dabei keinesfalls entstehen, das Haus vielmehr weiterhin zum Wohnen genutzt werden. Selbst leben Björn und Eva Gronkowski zwar nicht in dem als Dreiständerbau errichteten Haus, dessen Baujahr laut Hennings auf 1669/70 zu datieren ist.

In der ehemaligen Großkötnerstelle fühlen sich Gäste wohl. Das als „Krumhus“ bezeichnete Fachwerkhaus, das wenig rechte Winkel aufweist, vermieten Gronkowskis als Ferienhaus. Mit Plumpsklo und Holzofen muss aber niemand rechnen. Das Haus ist modern und sehr komfortabel eingerichtet. Es besteche, so Hennings, „durch den Kontrast der in ihrem Ursprung erhaltenen Gemäuer sowie konstruktiver Elemente einerseits und der praktischen zeitgemäßen Einrichtung andererseits“.

Die Sanierungsarbeiten führten Gronkowskis weitgehend in Eigenregie und mit eigenen Finanzmitteln durch. Auf Belange des Denkmalschutzes mussten sie keine Rücksicht nehmen. So war es ohne weiteres möglich, an der Nordseite des Hauses die Ausfachungen im Fachwerk durch exakt eingepasste Fenster zu ersetzen. 2003 hatte das in Wölpinghausen lebende Ehepaar das alte Fachwerkhaus erworben. sk

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