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Ein Mundschenk für den König

Hoher Besuch macht Abstecher zum Fest am Wilhelmsturm Ein Mundschenk für den König

Traditionell ist das Fest zum 1. Mai am Wilhelmsturm an der Grenze zwischen Nienburg und Schaumburg. Gefeiert worden ist dieses Mal mit königlichem Besuch.

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Lacht da wer in der Reihe? Gar so bierernst nehmen die Mannen vom Infanterieregiment sich nicht.

Quelle: ade

Bad Rehburg/Wölpinghausen. Ein Mundschenk, der ihm beim Umtrunk zur Hand geht, das ist eine der Bitten gewesen, die Georg V., einstiger König von Hannover, an das Infanterie-Regiment Graf Wilhelm gerichtet hat. Den Mundschenk hat er bekommen und auch ansonsten sind ihm die Wünsche nahezu von den Lippen abgelesen worden. Königlicher Besuch fährt schließlich nicht alle Tage vierspännig am Wilhelmsturm vor. Das kleine Gefolge dieses Georgs hielt sich derweil dezent im Hintergrund auf. Und auch mit gebührendem Abstand haben die Besucher des Festes am Turm die Zeremonie mit Exerzieren betrachtet. Sehen wollten es aber alle – ein neuer Höhepunkt, ein neuer Aspekt beim traditionellen Fest wird eben auch wahrgenommen.

 Dass das Infanterieregiment Jahr für Jahr zum Fest an den Turm kommt und neben Exerzieren und Böllerschüssen auch zeigt, wie das Lagerleben zu Zeiten von Graf Wilhelm zu Schaumburg-Lippe ausgesehen hat, ist schon ein gewohnter Anblick. Neu war aber eben die Truppe, die zum Welfenbund gehört, sich an der Zeit König Georg V. orientiert und in historischen Kostümen an allerhand Veranstaltungen teilnimmt.

 Während der Monarch zufriedengestellt wurde, merkte die Infanterie an, dass sie gerne noch weitere Kanoniere für anständige Schüsse aus ihren Kanonen in ihren Reihen haben möchte. Interessenten können sich – ganz neuzeitlich – unter der Telefonnummer (05037) 5294 melden.

 Geöffnet ist der Wilhelmsturm ganzjährig an jedem Sonntag. Wege dorthin führen entweder vom Ortsausgang Wölpinghausen oder aber in Verlängerung der Bad Rehburger Friedrich-Stolberg-Allee den Berg hinauf und immer der Nase nach. ade

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