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Wölpinghausen Epizentrum verlagert
Schaumburg Seeprovinz Wölpinghausen Epizentrum verlagert
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00:22 18.02.2015
Das Virus greift über: Der WiBe-Wö-Gemeindechor mit seinem Abba-Medley.  Quelle: jpw
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Wölpinghausen

„Wir müssen hier alle zusammenhalten“, hatte der dank karnevalistischer Wunderheilung vom Grippevirus wiedergenesene Karnevalspräsident Joachim Wilhelm Sölter gemeint und damit den aus dem Bergkirchener Krippenspiel hervorgegangenen Chor WiBe-Wö (Wiedenbrügge-Bergkirchen-Wölpinghausen) mit seinem „Abba-Medley“ angekündigt: „Jetzt wächst zusammen, was zusammengehört.“ Getreu dem diesjährigen Karnevalsmotto „Villa Kunterbunt“ folgte noch ein „Jenseits von Schweden“.

Sölter selbst wurde mit seinem Fünferrat von den dörflichen „Schwarzmalern“ auf die Schippe genommen, die Karnevalsgarden, die „Funken“ und die „Fünkchen“ ließen beim Tanz selbige springen, auch die Dorfjugend brachte einen Sketch und die „Samba Girls“ führten in das Leben im Seniorenheim Spießingshol ein.
Endlich Licht in das Dunkel um die Entstehung des Märchens von Rotkäppchen und dem bösen Wolf brachten die „Flotten Bienen“: Der Wolf wurde schließlich (typisch ländlich) vom Trecker überfahren.

Auch die „Inhucker“ ließen sich nicht lumpen. Die drei Damen, die in der Arztpraxis vor lauter Vorurteilen nur so sprudelten, bekamen immer wieder den gleichen Tipp: „Einfach mal die Fresse halten.“

Sölter nahm das grinsend zur Kenntnis. „Jeder ist hier selbst für das veranwortlich, was er produziert“, sagte der Karnevalspräsident, bevor Daniela Bohnhorst alias Rose Rosenholz und später auch die „Dance Company“ in Form von Simone Hermann in die Bütt stiegen.

Nach vielen „Stimmungsraketen“, Applaus und einer langen Partynacht am Sonnabend endete am Sonntagnachmittag als großes Finale auch die zweite Prunksitzung. jpw

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