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Exerzieren, Präsentieren, Vorführen

Wölpinghausen / Naturfreundehaus Exerzieren, Präsentieren, Vorführen

Exerzieren, Präsentieren und Vorführen – standesgemäß haben die Darsteller des „Infanterieregiments Graf Wilhelm“ ihr neues Domizil, das Naturfreudhaus Graf Wilhelm“ in Berghol wiedereröffnet.

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Erst in Reih’ und Glied und dann im Gleichschritt die Beine vertreten: Die Darsteller des Infanterieregiments.

Quelle: jpw

Von Jan Peter Wiborg

Wölpinghausen. Passend dazu gab es als Geschenk des Vereinsmitgliedes Theo J. Wit aus Holland Kopien von Gemälden des Grafen Wilhelm zu Schaumburg-Lippe und seiner Frau, der Gräfin Marie Barbara Eleonore – und eine Erläuterung der Porträts, die sich im Original im Museum in Berlin und in einer weiteren Kopie auf dem Wilhelmstein befinden.

„Wir können dazu nur danke sagen“, meinte der Vorsitzende des Trägervereins Jörg Vogt, der zum Auftakt rund 50 Besucher begrüßen konnte.  Die monatelangen Bauarbeiten hatten die „Infanteristen“ in eine Fotopräsentation gefasst, die bei dem herrlichen Frühherbstwetter an der Außenseite des Hauses gezeigt werden konnte. Das Dach ist neu gedeckt, der Bollerofen auf der Diele ist neu und auch sonst erstrahlt das alte Naturfreundehaus anlässlich der Wiedereröffnung in der Herbstsonne in neuem Glanz.

Besonders bemerkbar machte sich, dass einige alte Tannen gefällt wurden und so mehr Licht in das Innere gelangt. Weitere Arbeiten sollen folgen, so erläuterte Vogt. Insbesondere die Decke bekomme noch eine dicke Isolationsschicht, damit die Ofenwärme auch im Zimmer verbleibe.

Nach wie vor, so versicherte Bürgermeister Jochen Schwidlinski, stünde den verbliebenen Naturfreunden das Haus offen.  Schwidlinski zeigte sich dankbar darüber, dass nun das „Infanterieregiment“  das von der Gemeinde angebotene Haus übernommen habe und es künftig nutze.

Im Anschluss an die  Vorträge vertraten sich die Darsteller des „Regiments“ unter dem Kommando ihres Sergeanten Frank Grabitz im  Gleichschritt die Beine und zogen unter Trommelklang ab – um wenig später wiederzukehren und die Steinschlosswaffen und das Falkonett vorzuführen.

++++ Immerhin ein guter Zweck ++++

Mit einem launigen Vortrag auf Platt berichtete Werner Hermann als Zeitzeuge über die Geschichte des Naturfreundehauses und die Intention, in den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts eine alte Scheune im Wald für Vereinszwecke und Traditionspflege zu nutzen.  Zu schaffen gemacht habe ihm, Hermann, dass die von ihm damals gepflanzten 

Tannen abgeholzt worden seien – aber dieses seien ja auch für die Dachverschalung genutzt. Immerhin auch wieder für einen guten Zweck. jpw

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