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Facettenreiche Ernteandacht

100 Menschen feiern Facettenreiche Ernteandacht

Mit einer facettenreichen Ernteandacht unter freiem Himmel auf dem Hof von Gerd und Elisabeth Brunkhorst haben rund 100 Menschen die über Jahre in Wiedenbrügge gewachsene Tradition der Hausandachten in der Erntezeit fortgesetzt.

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Eine Ernteandacht mit vielen Facetten: George Kochbeck am Harmonium mit dem Chor „Wibewö“.

Quelle: jpw

Was vor zwei Jahren noch auf der Diele des früheren Bürgermeisters Friedrich-Wilhelm Nölke und im vergangenen Jahr auf dem Festplatz stattgefunden hat, hat nun offenbar auf dem Hof Brunkhorst/Meier am Meierweg ein neues Zuhause gefunden.

 Nicht nur, dass eine lange Tafel für alle Besucher aufgebaut war, vor dem Hoftor stand rechts der Altar mit dem Holzkreuz, daneben ein gut gefüllter Kornsack, Sonnenblumen und einige geerntete Früchte. In der Mitte Platz genug für den Projektchor, der sich „Wibewö“ nennt, und sich aus Sängern aus Wiedenbrügge, Bergkirchen und Wölpinghausen zusammensetzt. Links stand das Harmonium von George Kochbeck, der die Andacht begleitete und den Chor führte. „Wir haben eine tolle Dorfgemeinschaft, in der jeder jedem hilft“, sagte die Gastgeberin und Landfrau Elisabeth Brunkhorst in der Dialogpredigt mit Pastor Reinhard Zoske.

 Zoske nutzte die Gelegenheit, um zur tätigen Hilfe für die in der Gemeinde zu erwartenden Flüchtlinge aufzurufen. „Wir warten noch auf das Zeichen von der Kommune und wollen uns einbringen“, sagte er. „Ich gehe nicht nach Hause, bis sich nicht zehn bis 15 Menschen bereit erklären, dabei zu helfen“, sagte Zoske und nannte Beispiele: Auch wenn sie möglicherweise eine Beule in den Kirchenbus fahren würden, könnten sie doch zum Beispiel Neuankömmlinge zum Arzt fahren oder mit ihnen Behördengänge erledigen.

 Den Erlös des Nachmittages, die Spenden für das reichhaltige Kuchenbüfett und das Essen wird die Kirchengemeinde nach Auskunft von Zoske für die Sanierung der bröckelnden Fassaden an der St.-Katharinen-Kirche verwenden. jpw

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