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Wölpinghausen „Falschparken kann Menschenleben kosten“
Schaumburg Seeprovinz Wölpinghausen „Falschparken kann Menschenleben kosten“
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06:17 30.04.2012
Der Einsatzleitwagen kann nicht wieder ins Gerätehaus zurückkehren. Lena Kläfker verteilt ein Flugblatt. Quelle: Foto: jpw
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Wölpinghausen (jpw). Meist dauert es nur einige Minuten, bis die Autofahrer wieder zu ihren Fahrzeugen zurückkehren. „Aber genau diese Minuten können für andere zu einer tödlichen Wartezeit werden, Menschenleben kosten", sagt Lena Kläfker von der Feuerwehr Wölpinghausen, die  auch gleichzeitig Pressesprecherin der Samtgemeinde-Feuerwehr ist.

Zusammen mit Ortsbrandmeister Ralf Hermann und weiteren Kollegen verteilte Kläfker am Donnerstag Zettel nicht nur an die Falschparker vor dem Tor des Gerätehauses, sondern vorbeugend mit freundlicher Ansprache auch an die übrigen Eltern, die ihren Wagen korrekt abgestellt hatten. Für die Feuerwehr ist das nicht der erste Versuch, ihre Ausfahrt von Hindernissen freizuhalten. Bereits im April musste der ebenfalls in Wölpinghausen untergebrachte Einsatzleitwagen mehrfach rangieren, um überhaupt zu einem Einsatz aus der Garage herauszukommen. 

Verstimmt sind die engagierten Brandschützer über Antworten wie: „Wenn die Sirene heult. kommen wir und fahren das Auto weg."  Das  sei schon allein deshalb unmöglich, weil in einer Vielzahl der Einsätze inzwischen mit stillem Alarm über den digitalen Meldeempfänger  alarmiert würde. „Wir müssten in einem solchen Fall den Fahrer suchen und verlieren wertvolle Minuten", sagte Kläfker. Ausfahrten der Feuerwehr seien „immer zu 100 Prozent freizuhalten".  Ein Einschreiten der Polizei will die Feuerwehr - noch - vermeiden.

Dass der öffentliche Vorstoß der Feuerwehr nicht unbegründet ist, bewies der kurze Pressetermin. Bei der Rückkehr von einem Einsatz war dem Einsatzleitwagen der Samtgemeindefeuerwehr der Weg in das Gerätehaus durch ein parkendes Auto versperrt.

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