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Gefährliches „Wiedenbrügger Roulett“ soll schnell enden

Wiedenbrügge / Kreuzung K 36/K37 Gefährliches „Wiedenbrügger Roulett“ soll schnell enden

Mehrfach hat es in den vergangenen Jahren auf der Kreuzung der Kreisstraße 37 (Schmalenbrucher Straße/Auf der Heide) mit der Kreisstraße 36 (Birkenallee/ Im alten Dorf) gekracht. In einem Fall stand beim Anwohner Detlef Wulf auf dessen Grundstück ein Auto an der Hauswand. Vor einigen Tagen wurde bei einem weiteren Unfall sein Zaun in Mitleidenschaft gezogen.

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Nicht nur die verdeckten Schilder bilden für einige Wiedenbrügger den Anlass, eine Entschärfung der Kreuzung der K 36 mit der K 37 zu fordern.

Quelle: jpw

Wiedenbrügge (jpw). „Diese Kreuzung ist inzwischen lebensgefährlich geworden“, schreibt Wulf nun in einer Mail an den Ratsherrn Wilfried Hentschke. „Als Anlieger bekomme ich es täglich mit, wie viele Fahrzeuge die Kreuzung täglich passieren, ohne Vorfahrt zu gewähren.“ Bevor es die ersten Toten gebe, solle er, Hentschke, dieses bei der Gemeinde einmal ansprechen. „Wenn man nämlich aus Richtung Wölpinghausen komme und ortsfremd ist, ist die Beschilderung vorn A...“, so Wulf wörtlich. Das rechte Schild „Vorfahrt gewähren“ werde durch parkende Autos am Altenheim fast verdeckt, ein entsprechendes Schild werde auf seiner Seite durch die drei Birken am Radweg kaum erkannt.

Wulfs Zahl, dass rund zehn Autofahrer täglich über die Kreuzung fahren, ohne Vorfahrt zu gewähren, verdoppelte eine andere Anwohnerin. Sie verwies voller Sorge auf die Kinder aus dem Ort, die die Kreuzung gerne als Radrundweg nutzen würden.

Wulf hatte vorgeschlagen, zumindest in der Birkenallee in 150 Meter Entfernung von der Kreuzung ein Schild „Vorfahrt gewähren“ aufzustellen.

Hentschke informierte umgehend Bürgermeister und Gemeindedirektor über den Vorstoß von Wulf und berichtete über seine Erfahrungen mit dem „Wiedenbrügger Roulette“, wie er es sarkastisch nannte. Es sei „erschreckend“, wie viele Autofahrer die Vorfahrt missachteten und ungebremst über die Kreuzung führen.

Mehrfach sei versucht worden, den aufgrund von Einwendungen einer Bürgerinitiative 1990 ausgesetzten Ausbau der Kreisstraße 37 wieder anzuschieben. Das Ergebnis einer Besichtigung der Straße mit der Verkehrssicherheitskommission mache einen „zynisch und wütend“, sagte Hentschke. Der Straßenausbau habe mit der Debatte über die Gefährlichkeit der Straßenkreuzung sicher nur indirekt etwas zu tun, aber es zeige, dass es nicht einfach werde, etwas zu bewegen.

Der Gemeindedirektor Jörn Wedemeier habe die entsprechenden Ämter bereits dazu aufgefordert, die Kreuzung zu entschärfen. Aus Hentschkes Sicht reicht ein zusätzliches Schild dafür nicht, er hält optische Hinweise wie Bemalungen auf der Straße oder auch ein Blinklicht für sinnvoll. Sie sollten auf die Unterbrechung „des scheinbar durchgängigen Straßenverlaufs der Kreisstraße 36 (Im alten Dorfe/Birkenallee) hinweisen.

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