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Güllesilo-Umbau weckt spezielle Kreativität

Wiedenbrügge / Förderverein Güllesilo-Umbau weckt spezielle Kreativität

Mit der bekannten Ernsthaftigkeit verfolgen die Mitglieder des Fördervereins Wiedenbrügge die von ihnen selbst als „durchgeknallt“ bezeichnete Idee, einen früheren Güllesilo zum Kinderspielplatz, aber auch zu einem Ort umzubauen, an dem kleinere Veranstaltungen in der gewohnten Art zelebriert werden können.

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Carsten Salge planiert das Gelände rund um das ehemalige Güllesilo. © pr.

Wiedenbrügge (jpw). Der speziellen Kreativität dieser offenbar einen besonderen Charme versprühenden Idee haben sich bereits einige Sponsoren und Menpower-Unterstützer nicht entziehen können:

Joachim Schaer von der Firma Schaer erledigte das Grobplanum rund um das Silo. Klaus Wellnitz, Uwe Görlich und Hans-Dieter Wedemeyer zeichneten für die Tiefbauarbeiten und die folgenden Anschlüsse von Strom und Wasser verantwortlich. Wellnitz erledigte zusammen mit Gerd Brunkhorst das zweite Glätten und Planieren.
Die Firma Wesling aus Loccum lieferte und spendete 56 Tonnen Füllsand, Mitglieder des Fördervereins schlossen die Innendrainage an und verteilten den Sand im Innern als Grundlage für die folgendie Pflasterung.

Zusammen mit Wiedenbrügger Kindern sammelten Fördervereinsmitglieder Steine und auch noch einigen Bauschutt vom Gelände, bevor Carsten Salge auch für die Gemeinde Wölpinghausen das gesamte Areal abschließend einebnete und mit Grassamen einsäte.

„Da wir nicht wissen, ob wir für das Projekt ‚Güllesilo als Weltkulturerbe‘ EU-Geld bekommen“, sagte der Fördervereins-Vorsitzende Wilfried Hentschke mit einem Augenzwinkern, „habe ich den Bereich Gestaltung der Uni Hannover angeschrieben, ob sie uns im Rahmen einer Projektarbeit bei der weiteren Planung, Nutzung und im Design nicht unterstützen wollen.“ Dies sei, so betonte Hentschke, „mal kein Spaß“. Bei den Wiedenbrüggern ist in puncto weiterer Gestaltung vieles denkbar, von bereits diskutierten Basketballkörben bis hin zu einem großen Panoramabild.

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