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Hält die Kreisstraße 37 noch bis 2015 durch?

Wiedenbrügge / Ausbaupläne Hält die Kreisstraße 37 noch bis 2015 durch?

Die Kreisstraße 37 soll im Jahr 2015 ausgebaut werden. Diese Mitteilung ist von den Mitgliedern des Wölpinghäuser Gemeinderates mit Erleichterung aufgenommen worden.

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Der Landkreis plant, die K 37 in drei Jahren auszubauen.

Quelle: jpw

Wiedenbrügge (jpw). Um das Projekt hat sich im Wölpinghäuser Ortsteil Wiedenbrügge in den vergangenen Jahrzehnten offenbar eine lange Leidensgeschichte gebildet - aus Sicht einiger Ratsmitglieder auch innerörtlich: „Na, das werden wir in Wiedenbrügge wohl wieder zu verhindern wissen“, kommentierte Wilfried Hentschke (SPD) die Nachricht und ließ keine zehn Sekunden Zeit verstreichen, um nachzuschieben, dass seine Anmerkung zynisch gemeint sei.

 Hentschke hatte bereits im Dezember 2010 – dem Zeitpunkt der ersten Mitteilung des Landkreises, dass der Straßenausbau wieder in das Programm des Landkreises aufgenommen sei – von den starken innerörtlichen Widerständen und Emotionen berichtet, die bereits 1988 dazu geführt hätten, dass der „Landkreis das Geld lieber in andere Projekte gesteckt“ habe.

 Vor 41 Jahren ist von der Gemeinde Wölpinghausen erstmals ein Antrag auf „Verbreiterung der Teilstrecke durch Wiedenbrügge“ gestellt worden, in drei Jahren will der Landkreis nun offenbar einen neuen Versuch unternehmen, das Vorhaben in die Tat umzusetzen.

 Rund um den Ratstisch im Wölpinghäuser „Dorfkrug“ äußerten die Kommunalpolitiker Zweifel daran, ob die Straße „überhaupt noch so lange durchhält“. Die starken Kahlfröste der vergangenen Wochen hätten der Fahrbahn noch einmal stark zugesetzt.

Der Frost sitzt noch tief im Boden

Wie sehr der Frost der vergangenen Wochen nicht nur der Kreisstraße 37, sondern auch allen anderen Straßen in der Samtgemeinde Sachsenhagen zugesetzt hat, darüber gibt es nach Auskunft von Samtgemeindebürgermeister Jörn Wedemeier noch keinen genauen Überblick.

„Nach 20 Zentimetern sitzt noch der Frost im Boden“, sagte Wedemeier auf Anfrage. Diese Auskunft hatte sich der Verwaltungschef von seinem Bauhof geholt, der bei derzeit anfallenden Bauarbeiten mit eisigen Widerstand in der genannten Tiefe zu kämpfen hat.

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