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Ingenieurbüro zieht in „Alte Schule“ ein

Wölpinghausen / Selbstständig Ingenieurbüro zieht in „Alte Schule“ ein

Nach rund 22 Jahren Arbeit im Büro Gonsior und Thiele in Hagenburg macht sich der Wölpinghäuser Bauingenieur Uwe Brinkmann zum 1. Januar 2015 selbstständig.

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Uwe Brinkmann (Zweiter von links) zieht mit seinem Büro zur Freude von Jörn Wedemeier (links), Jochen Schwidlinski und Ute Brinkmann in das alte Schulgebäude in Wölpinghausen ein. 

Quelle: jpw

Von Jan Peter Wiborg

Wölpinghausen. Und sehr zur Freude der Verantwortlichen der Gemeinde Wölpinghausen kehrt der 49-jährige in gewisser Weise zu seinen Ursprüngen zurück. Brinkmann hat die ehemalige Lehrerwohnung im Erdgeschoss der Schule gemietet; die gründliche Renovierung mit Umbau hat bereits begonnen.

Ein Firmenschild „Brinkmann Ing.“ hat er bereits provisorisch am Holzbalken am Eingangsbereich fixiert. „Kurz vor Weihnachten“, so hofft er, sollen gründliche Renovierung und Büroumzug abgeschlossen sein. Der Inhaber Brinkmann bringt aus Hagenburg nicht nur einen großen Teil der Aufträge, sondern auch drei Mitarbeiter, eine Architektin und einen Ingenieur mit. Ehefrau Ute wird auch in Wölpinghausen wie zuvor in Hagenburg für Buchhaltung und Sekretariat zuständig sein.

Brinkmanns Büro bleibt eingetragener Planer und Auftragnehmer bei der Rewe-Gruppe im Umbau und Ausbau. Weiterhin wird das Büro für die Landeshauptstadt Hannover Freizeitheime, Kindergärten und Schulen sanieren. Er rechnet auch weiterhin mit Aufträgen aus umliegenden Kommunen bis hin zur Samtgemeinde Sachsenhagen, für die er unter anderem zwei Feuerwehrgerätehäuser erstellt hat. „Private Auftraggeber machen bei uns etwa 20 Prozent des Jahresumsatzes aus“, sagt er.

Offiziell wird es am 1. Januar des nächsten Jahres auf den knapp 165 Quadratmetern losgehen. Vier Büroräume, ein Technikraum, ein Küchen- und Besprechungsraum, ein Abstellraum, ein WC und ein Badezimmer sollen neu renoviert sein oder neu entstehen. „Genau die richtige Größe“, schwärmt Brinkmann. Die Bausubstanz der alten Schule hat er in einem guten Zustand angetroffen, kann die alten Dielen und Fußböden aufarbeiten lassen: „Ich bin hier 1971 eingeschult worden“, sagt er schmunzelnd. Das mache noch den besonderen Reiz aus. Die Abstimmung mit der Gemeinde habe „sehr gut geklappt“.

Bürgermeister Jochen Schwidlinski und Gemeindedirektor Jörn Wedemeier sind sehr zufrieden damit, dass das Untergeschoss der Alten Schule vermietet ist. Damit sei der Gedanke der Gemeinde an einen Verkauf des Gebäudes vom Tisch.

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