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Kleines Fest, große Leistungen

Wiedenbrügge und Schmalenbruch feiern „kleinstes Schützenfest der Welt“ Kleines Fest, große Leistungen

Mehr als 500 Wiedenbrügger und Schmalenbrucher haben am vergangenen Wochenende das „kleinste Schützenfest der Welt“ gefeiert.

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Unter Beobachtung der Kameraden und Gäste wird die Königsscheibe an ihren Bestimmungsort gebracht.

Quelle: tro

WIEDENBRÜGGE. .  Ob Party im Festzelt mit der Rouven Tyler Electric Band, Kinderfest mit Elektro-Quads, Feiern im Rosen- und Nelkenrott oder großer Schützenrundmarsch – am Ende war wieder sowohl für jüngere als auch für ältere Bürger das Passende dabei. „Wir sind sehr zufrieden, was will man mehr“, zog Wilfried Hentschke vom örtlichen Förderverein am späten Sonntag Bilanz.
Zum 15. Mal feierten die Einwohner das dem Namen nach „kleinste Schützenfest der Welt“. Wobei es vermutlich gar nicht wirklich das kleinste ist. „Mir selbst fallen einige mit geringerer Größe ein“, sagte Hans-Dieter Wedemeyer, Vorsitzender des Kleinkaliber-Sportschützenvereins Wiedenbrügge-Schmalenbruch (KKSV). „Wir mussten uns etwas einfallen lassen, um uns neu aufzustellen. Die kleinen Schützenfeste sterben aus.“ Man habe sich mittlerweile aber stabilisiert und dem Aussterben erfolgreich entgegengewirkt. „Wenn es so bleibt wie in den letzten beiden Jahren, dann können wir zufrieden sein.“ Und ob nun klein oder nicht – mit der Treffsicherheit seiner Schützen war der Chef zufrieden: „Die Leistungen waren mehr als in Ordnung“, sagte er.
Die Könige waren bereits eine Woche – und nicht wie in den Vorjahren zwei Wochen – vor dem Schützenfest ausgeschossen worden. Insgesamt waren fünf Titel zu vergeben, einige erst nach außerordentlich spannendem Stechen. Schützenkönigin ist wie im letzten Jahr Doris Vogel, die ihr Amt im Stechen gegen Ines Bauermeister verteidigte. Auch bei den Männern siegte ein alter Bekannter: Rolf Gierke schoss die höchstmögliche Anzahl von 30 Ring. Der „Milleniumskönig“ wiederholte damit seinen Erfolg aus dem Jahr 2000.
Der diesjährige Kinderkönig, ermittelt mit einem Schießen mit Laseranlage, ist Lucas Vogt. Mit dem Luftgewehr schoss Emilio Schramm 30 Ring und sich damit ganz souverän zum Schülerschützenkönig. In der Jugendklasse waren dieses Jahr die wenigsten Teilnehmer am Start. Dort wurde Till Zimny Jugendschützenkönig und Phillip Lindemann 1. Ritter – das waren aber auch die einzigen beiden Schützen.
Alle Königinnen und Könige erhielten selbstverständlich wieder jeweils eine Scheibe als Trophäe. Diese sind in Wiedenbrügge-Schmalenbruch Jahr für Jahr wieder etwas ganz Besonderes: Der Schmalenbrucher Künstler Eckhard Titze übernimmt das Anfertigen und gibt ihnen immer wieder ein neues, kreatives und detailreiches Aussehen. Im Rahmen des großen Rundmarsches am Sonntag wurden sie feierlich an ihren Bestimmungsorten angenagelt. tro

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