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Kochbeck feilt am Kernstück

Tourneebeginn Kochbeck feilt am Kernstück

„Ich finde, wir sollten das noch ein wenig härter spielen“, das passt besser zum Thema, sagt Willem Schulz und kratzt auf seinem Cello. Es herrscht Krieg –zumindest musikalisch gesehen.

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Feilen angesagt: George Kochbeck (links) arbeitet mit den Musikern am Cross-over-Werk. 

Quelle: ctr

Wiedenbrügge. Vom Westfälischen Frieden noch keine Spur. „Bet, Kinder, Bet“, singt Felicitas Breest, „morgen kommt der Schwed“.

Sicherlich gibt es sanftere, gängigere Lieder bis hin zum modernen Pop in diesem Crossover-Projekt für das neunköpfige Musikerensemble, das sich im Studio von George Kochbeck in Wiedenbrügge zusammengefunden hat.

Der Organist und Filmmusiker bekommt zum ersten Mal vorgespielt, wie er zentrale Themen der Kirchenmusik mit eigenen Kompositionen verbunden hat. „Mal leise und zurückhaltend, dann wieder eindringlich ohne aufdringlich zu sein“, heißt es in der Konzertankündigung. „Immer sinnlich und geprägt von einer gewissen Ernsthaftigkeit.“ Die Musiker Willem Schulz (Cello), Susanne Schulz (Violine), Theresa Hetzel (Violine), Anette Wiborg (Bratsche), Lisa Wulf (Bass), Lucas Kochbeck (Schlagzeug), Jens Petersen (Gitarre), Luigi Rapisarda (Klarinette), Felicitas Breest (Gesang) und George Kochbeck (Tasten und Gesang) feilen.

„Ich finde“, sagt Kochbeck, „wir können das Stück noch ein wenig schneller spielen“ und klatscht den Rhythmus so lange vor, bis sein Sohn Lucas, der gegenüber sein Schlagwerk mit einer imponierend großen Konzerttrommel ergänzt hat, diesen aufnimmt.

Die Idee für das ungewöhnliche Crossover-Projekt entstand durch zwei Auftragsarbeiten: Zur 400-Jahr-Feier der Stadtkirche Bückeburg, am 23. Mai, erhielt Kochbeck das Angebot ein Konzert zu gestalten. Zur gleichen Zeit beauftragte der Kultursender ARTE für eine Dokumentationsreihe anlässlich des 500-jährigen Reformationsjubiläums Musik zu komponieren. Zwei Projekte, ein Thema, Kochbeck feilt am Kernstück.

Morgen beginnt für das GK-Ensemble die Tournee. Beginn ist um 20 Uhr in der St.-Katharinen-Kirche in Bergkirchen. Schon Donnerstag wird die Konzertreise in Gütersloh fortgesetzt. Am 10. April tritt das Ensemble um 21 Uhr bei Feinkost Lampe in Hannover auf, am 11. April in Herford sowie am 12. April in Bad Essen-Rabber.  ctr

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