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Musikalische Zeitreise durch fünf Jahrhunderte

Kochbeck geht auf Tournee Musikalische Zeitreise durch fünf Jahrhunderte

Mit einem neunköpfigen Ensemble geht der Wiedenbrügger Musiker George Kochbeck Anfang April auf eine kammermusikalische Zeitreise durch die vergangenen fünf Jahrhunderte.

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Das GK-Ensemble: Lisa Wulff (von links), Jens Petersen, Anette Wiborg, Theresa Hetzel, Luigi Rapisarda, Lucas Kochbeck, Susanne Schulz, George Kochbeck, Willem Schulz und Felicitas Breest. 

Quelle: ctr

Wiedenbrügge. Die außergewöhnliche Konzertreihe des GK-Ensembles beginnt am Mittwoch, 8. April, um 20 Uhr in der St.-Katharinen-Kirche in Bergkirchen. Am 10. April tritt das Ensemble um 21 Uhr bei Feinkost Lampe in Hannover auf.

Eigenkompositionen des Keyboarders, Organisten und Filmkomponisten Kochbeck wechseln sich ab mit neuen Arrangements kirchlicher Lieder und Coversongs moderner Popmusik. Dafür hat Kochbeck Musiker aus ganz Deutschland zum Mitspielen animiert. Aus der Seeprovinz ist die Hagenburgerin Anette Wiborg (Bratsche) dabei.

Willem Schulz (Cello), Susanne Schulz (Violine) Theresa Hetzel (Violine), Lisa Wulf (Bass), Lucas Kochbeck (Schlagzeug), Jens Petersen (Gitarre), Luigi Rapisarda (Klarinette), Felicitas Breest (Gesang) sowie George Kochbeck (Tasten und Gesang).

Die Idee für das ungewöhnliche Crossover-Projekt entstand durch zwei Auftragsarbeiten: Zur 400-Jahr-Feier der Stadtkirche Bückeburg, am 23. Mai, erhielt Kochbeck das Angebot ein Konzert für 120 Musiker mit eigenen Kompositionen zu gestalten. Zur gleichen Zeit beauftragte der Kultursender ARTE den Filmmusiker für eine Dokumentationsreihe zum 500-jährigen Reformationsjubiläums im Jahr 2017 die Musik zu komponieren.

Zwei Projekte, ein Thema. Der Reiz lag für Kochbeck darin, die zentralen Themen der Kirchenmusik mit eigenen Kompositionen zu verbinden. Sie basieren zum Teil auf Texten einflussreicher Dichter wie Johann Gottfried Herder und Johanna Sophie zu Schaumburg Lippe. Reformatoren wie Elisabeth Cruciger beeinflussten ihn dabei genauso wie Lieder aus dem kirchlichen Gesangbuch, die er für das Projekt neu arrangierte.

Doch Kochbeck schlägt auch die Brücke zu Popsongs. Und so findet man in dem Konzertprogramm auch Coversongs wie „Sounds of Silence“ von Simon & Garfunkel oder „All you need is love“ von den Beatles. Gerade bei diesen Stücken wird deutlich, was alle Lieder unabhängig von Religion und Konventionen vereint: die tiefe Verbundenheit einer Gemeinschaft durch die Liebe.  ctr./r

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