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Viel zu erleben beim Forum

Infanterieregiment Viel zu erleben beim Forum

Zu einem Geschichtsforum unter dem Stichwort „Das Zeitalter der Aufklärung in Schaumburg-Lippe“ werden die Mitglieder des Vereins Infanterieregiments Graf Wilhelm einladen. Zeitlich ins Auge gefasst haben sie dafür die Woche vom 19. bis zum 26. März.

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Geschichte Schaumburg-Lippes in Theorie und Praxis wollen die Darsteller Infanterieregiments Graf Wilhelm in und rund um das Naturfreundehaus bieten.

Quelle: jpw

Wölpinghausen. Ort ist das Gelände rund um ihr Vereinsheim, das Naturfreundehaus Graf Wilhelm. „Das ist ja sozusagen unser Auftrag“, begründet Joachim Sölter die Intention des Vereins. „Die Bevölkerung über Graf Wilhelm und die Schaumburg-Lippische Landesgeschichte aufzuklären.“

Gegenwärtig bastelt Sölter am Programm, das in groben Zügen feststeht. Mit einer Ausstellung rund um den Bau des Wilhelmsteins, die die Hagenburgerin Inge Bührmann zusammengestellt hat, wird am Sonntag, 19. März, gegen Mittag das Forum eröffnet.

Bührmann wird einen Vortrag über den Grafen Wilhelm halten. „Wir machen dann auch noch einen Ausstellungsrundgang“, sagt Sölter. Über ein weiteres, schaumburg-lippisches Thema soll abends Roswitha Sommer referieren, die ehemalige Vorsitzende des Schaumburg-Lippischen Heimatvereins.

Essen aus dem 18. Jahrhundert

Am Montag steht das Thema Plattdeutsch im Vordergrund, mit einem Vortrag von Walter Meier. Außerdem gibt es eine Mahlzeit aus dem 18. Jahrhundert. Über das Verhältnis von Graf Wilhelm und Friedrich dem Großen referiert Carsten Reuss vom Preußen-Museum in Minden am Mittwoch. Dazu sind die Geschütze und Waffen der Darsteller des Infanterie-Regiments zu besichtigen.

Der Donnerstag wird, genau wie der Montag, wieder im Zeichen des Plattdeutschen stehen – und wieder wird ein Essen gereicht. Am Freitag wollen sich die Vereinsmitglieder dem 18. Jahrhundert musikalisch mit Querflöte und Harmonium nähern. Bei Kerzenschein ist eine Lesung aus Tagebüchern besagten Säkulums geplant. Auf besonderes Interesse wird dabei wohl das Militärtagebuch des späteren Altenhäger Pastors Merkel stoßen, der die Schaumburg-Lippischen Truppen im siebenjährigen Krieg von 1756 bis 1763 begleitete.

An den beiden Folgetagen steht die Praxis im Vordergrund, unter anderem mit den Darstellern des Titel „Lebendiges 18. Jahrhundert“. Auch ein historisches Planspiel mit einer Zeitreise zur Schlacht von Minden im Jahr 1759 ist geplant.

Informationen und Anmeldungen bei Joachim Sölter, Telefon (01 72) 5 12 25 32. jpw

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