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Wölpinghausen Was tun, wenn Photovoltaikanlagen brennen?
Schaumburg Seeprovinz Wölpinghausen Was tun, wenn Photovoltaikanlagen brennen?
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06:16 18.04.2012
Zum Thema Notfallseelsorge spricht Pastor Norbert Kubba (rechts) mit den Feuerwehrkameraden. Quelle: Foto: lmh
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Wölpinghausen (lmh). Einen Tag lang ließen sich Ortsbrandmeister, deren Stellvertreter und andere Funktionsträger zu aktuellen Themen informieren. Auf dem Stundenplan standen unter anderem die neueste Generation der Funkgeräte, Belüftungstechniken und der Umgang mit Photovoltaikanlagen im Brandfall. Insgesamt acht Referate von je rund 45 Minuten hörten sich die Feuerwehrleute an, um die Inhalte später an ihre Kameraden weiterzugeben.

Zum Stichwort Notfallseelsorge beispielsweise zeigte der Lauenhäger Pastor und aktive Feuerwehrmann Norbert Kubba den Führungspersonal Wege auf, wie sie entsprechende Probleme bei ihren Kameraden erkennen und darauf reagieren können. „Meiner Meinung nach wird das Thema viel zu hoch gespielt in der Literatur. Nicht jeder, der nach einem Suizid zwei Stunden lang am Bahnsteig nach den abgetrennten Armen sucht und sie schließlich findet, hat danach eine posttraumatische Belastungsstörung“, verdeutlichte Kubba. Einfach über schwierige Erfahrungen zu reden, reiche seiner Erfahrung nach oft schon aus. Natürlich aber müsse man sensibel entscheiden, welche Leute man in solche Einsätze schicken und wie man jüngere Kameraden auf derlei Anblicke vorbereiten könne, gab der leitende Notfallseelsorger den Einsatzleitern auf den Weg.

Das Tagesseminar für Mitglieder des Samtgemeindekommandos organisieren Samtgemeinde-Brandmeister Joachim Muth und sein Team ein Mal im Jahr.

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