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Wiedenbrügge weiter in der Warteschleife

Sanierung der Kreisstraße 37 Wiedenbrügge weiter in der Warteschleife

In der Gemeinde Wölpinghausen herrscht Ärger. Grund ist die erneute Verzögerung bei der Sanierung der Kreisstraße 37 in Wiedenbrügge. „Unsere jahrelange Arbeit wird mit Füßen getreten“, sagt Wölpinghausens Bürgermeister Joachim Schwidlinski.

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Quelle: PR

WÖLPINGHAUSEN. Hintergrund der Entwicklung sind die veränderten Verhältnisse im Niedersächsischen Landtag. Seit dem Fraktionswechsel der früheren Grünen-Abgeordneten Elke Twesten zur CDU halten die Christdemokraten und die FDP dort die Mehrheit. Ein Antrag, den SPD und Grüne eingebracht hatten, als sie noch die Mehrheit stellten, wurde inzwischen gestoppt. Das bereits laufende Gesetzgebungsverfahren zum Straßenausbau, das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG), wurde auf unbestimmte Zeit nach hinten verschoben. Damit verzögert sich auch der Ausbau der K37, die mithilfe des Verfahrens auf den neuesten Stand gebracht werden sollte.

Viel Zeit und Mühen investiert

Seit der Wiederaufnahme des Projektes, das in den achtziger Jahren schon einmal Thema gewesen war, habe man viel Zeit und Mühen investiert: „Seit etwa zwölf Jahren arbeiten wir daran. Die Leute kommen häufig zu mir und fragen, wann es denn losgeht. Ich habe bisher gesagt, dass dies bald der Fall sein wird. Und jetzt das.“ Zu den Tätigkeiten, die man wahrnehme, gehöre die regelmäßige Abstimmung mit Institutionen wie dem Landkreis und der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Hameln. Wölpinghausen habe gemeinsam mit der Samtgemeinde Sachsenhagen eine Summe, bei der es sich um rund zwei Millionen Euro handelt, bereits vorgestreckt. Mit Blick auf die anstehenden Neuwahlen und dann stattfindende Maßnahmen erwarte er einen Baugebinn frühestens zu Anfang 2019.

Der ursprüngliche Plan, mit den Arbeiten an der dringend erneuerungsbedürftigen Straße Anfang kommenden Jahres zu beginnen, sei damit hinfällig, ärgert sich Samtgemeindebürgermeister Jörn Wedemeier: „Mit einem Förderbescheid ist frühestens Mitte kommenden Jahres zu rechnen. Erst danach können wir loslegen.“

Kanalisation auf Vordermann gebracht

Vor Ort sei praktisch alles geregelt, ergänzt Wedemeier: „Bei uns laufen gerade die abschließenden Schritte. Wir haben uns etwa mit den Grundstückseigentümern geeinigt, was uns ein Planfeststellungsverfahren erspart.“ Zudem habe man weitere Voraussetzungen geschaffen, zum Beispiel die Regenwasser- und Schmutzwasserkanäle untersucht und die Kanalisation auf Vordermann gebracht.

Nach vorangegangener rechtlicher Absicherung sei bei optimalem Planungsverlauf der Bau ab Sommer 2018 möglich, erklärt Uta Weiner-Kohl, stellvertretende Leiterin der Hamelner Behörde. Allerdings sei dabei zu berücksichtigen, dass die Maßnahme bisher nicht im Finanzierungsprogramm nach dem GVFG aufgenommen ist. ano

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