Großenheidorn. Die Urlaubszeit lichtete die Reihen zwar etwas, Stimmung und Spaß konnte das aber nicht bremsen. Der Freitagabend stand wieder im Zeichen der Pfunds-Kerle aus Tirol. Mit ihrer Mischung aus gängigem Tanzpop, eigenen Liedern und einer mitunter schlüpfrigen, aber immer humorvollen Moderation brachten die drei Mannsbilder das Zelt zum Wackeln. Begeisterungsstürme, die das Zelt dann zum Beben brachten, das schafften am Sonnabend die Black Sisters.
Die Herren, allesamt Mitglieder der Sportschützengilde, liefen in ihren schwarzen Kutten ins Zelt ein. Das Publikum stand geschlossen auf, um die Helden willkommen zu heißen. Eine schwungvoll-witzige Nummer entwickelte sich, in der die Nonnen sich schnell ihrer Roben entledigten und sich auf den Weg nach „Malle“ machten. Dort vergnügten sich die Schwestern als Zwerge und in diversen anderen Kostümierungen. Das wiederum zur Gaudi der Zuschauer, die ihre Helden wie gewohnt lautstark feierten. Bis zum frühen Morgen ging es rund im Zelt.
Zum Kinderumzug am Sonnabend und dem großen Umzug der Großenheidorner Vereine am Sonntag säumten zahlreiche Bürger die Straßen. Es war wie immer ein fröhliches Fest für das ganze Dorf. Grund zum Feiern gab es auch für die Bürgerkompanie, die seit 20 Jahren eine feste Größe im Gemeinschaftsleben des Dorfes ist. In der Scheune von Siegfried Gleue feierten rund 70 Mitglieder und Ehrengäste bei Musik, Gesang und opulentem Katerfrühstück. Pastor Wilhelm Thürnau wünschte zur Porzellanhochzeit „alle Tassen und Teller im Schrank zu behalten“. Den Willi-Thiele-Pokal sicherte sich Uwe Borcherding, den HelgaBode-Pokal gewann Volker Pangritz. ue / aln
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