Wunstorf (jw). Das Werk für Chor, Solisten und Orchester, das innerhalb einer Schaffenszeit von 35 Jahren entstand, gelte als Bachs großes Vermächtnis an die Nachwelt, schreibt die Kantorin Claudia Wortmann in einer Pressemitteilung. In dem aus vier Teilen bestehenden Werk greife Bach auf eigene, schon bestehende Kompositionen zurück. Diese habe er aber gemäß dem lateinischen Messetext umgestaltet, sodass jeder einzelne Satz exakt auf die inhaltliche und musikalische Aussage abgestimmt sei, heißt es in der Pressenotiz. Aber auch neue Kompositionen seien für das Werk entstanden, die Bach, zusammen mit den älteren, umgestalteten Kompositionen kurz vor seinem Tod zur h-moll-Messe zusammenfügte. Das Gesamtwerk gelte als eines der schwersten Chorwerke innerhalb der Vokalmusik. Selbst Mendelssohn, der sich ausgiebig mit dem Stück beschäftigte, habe sich nicht an eine Aufführung des Gesamtwerkes herangewagt.
Der Chor habe sich das ganze Jahr über intensiv auf das Konzert vorbereitet. „ Die Einstudierung der h-moll-Messe war auch in diesem Jahr eine große Herausforderung für den Chor“, sagte die Vorsitzende des Fördervereins der Kantorei Wunstorf, Sigrid Rehkopf. Zusammen mit den Solisten Birgit Glatz, David Erler, Achim Kleinlein, Martin Backhaus und dem Ensemble „Aperto“ will der Chor unter Leitung Wortmanns das Werk gestalten.
Karten sind bei Renate Lehmann unter Telefon (0 50 31) 1 60 78, per E-Mail an renatelehmann@hotmail.de und bei UIrike Görlich unter Telefon (0 50 31) 42 59 erhältlich. Von Montag, 21. November, bis Freitag, 25. November, sind die Karten auch im Gemeindehaus der Stiftskirchengemeinde in Wunstorf, Stiftsstraße 5b, von Montag bis Freitag jeweils von 9.30 bis 12 Uhr sowie Dienstag auch von 15.30 bis 18 Uhr zu kaufen. Die Eintrittspreise liegen, je nach Platzkategorie, zwischen zehn und 23 Euro. Die Tickets sind auch an der Abendkasse erhältlich.
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