Steinhude. Die Ergebnisse sind in der Kunst-scheune in Steinhude von heute, 4. Februar, bis Sonntag, 26. Februar ausgestellt.
Oft bleibt das, was man im Unterricht macht, Theorie. Im Kunstunterricht spricht man über Epochen und berühmte Maler, wagt selbst Versuche mit Pinsel und Papier, nimmt seine Kunstwerke mit nach Hause, verschenkt sie oder schmeißt sie selbstkritisch in den nächsten Mülleimer. Das ist beim Projekt „Schule macht Kunst“ anders: Die Arbeiten der Schüler werden der Öffentlichkeit präsentiert, die Jugendlichen sind für ihre Präsentation selbst verantwortlich. Dabei bekommen sie Unterstützung von den Kunsterzieherinnen Helga Engelmann, Elke Thielbar und Claudia Schneider.
Gezeigt werden Arbeiten aus den Bereichen Grafik und Malerei über Fotografie und digitale Fotobearbeitung bis hin zu Reliefs, kleinen Architekturen und verfremdeten Alltagsgegenständen.
Was bringt den Schülern das Projekt? Sie lernen Kriterien der Auswahl kennen, müssen in der Gruppe entscheiden, welche Bilder gezeigt werden und üben das Rahmen von Bildern mit Passepartouts zur gelungenen Präsentation, erklärt Helga Engelmann. „Besser als in einer mit Schülern erarbeiteten Ausstellung kann Kunstunterricht nicht transparent gemacht werden“, meint sie. Die Ausstellung wird gesponsert von der Steinhuder-Meer-Tourismus GmbH und dem Verkehrsverein Steinhude.
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