Steinhude (jpw). „Auf mich kommt jetzt die meiste Arbeit zu“, resümierte Sonja Papenfuß, Leiterin des Fachbereichs Umwelt der Region Hannover. Sie wird sich damit auseinandersetzen müssen, wie die Strukturen im „Naturpark Steinhuder Meer“, der bisher von der Region Hannover und den Landkreisen Schaumburg und Nienburg getragen wird, künftig aussehen könnten. „Es ist noch nicht klar, ob wir den Ausschuss ,aufbohren‘“, sagte sie, und weitere Partner wie zum Beispiel die Steinhuder Meer Tourismus GmbH (SMT) und möglicherweise die Kommunen einbeziehen. Diese Vorschläge würden den Beteiligten zur politischen Entscheidung vorgelegt.
Inhaltlich haben sich die am zweiten Tag noch 70 Teilnehmer in drei Arbeitsgruppen mit den Themen „Flächenverbrauch“, „Wege und Beschilderung“ und „Vernetzung“ auseinandergesetzt. Karolin Thieleking vom Büro „Kommunikative Stadt- und Regionalentwicklung“ fasste anschließend im Forum Ergebnisse zusammen. Arbeitsgruppensprecher ergänzten mit ersten Zwischenresultaten aus ihren Arbeitsgruppen. Diese sollen sich auch unabhängig von der Konferenz weiterhin treffen.
Durchweg äußerten sich die Teilnehmer und Veranstalter positiv „zur konstuktiven Atmosphäre“ der Veranstaltung, Reizthemen fehlten offenbar, es ging bei der Premiere vorrangig um schlankere und durchschaubarere Organisations- und Entscheidungsstrukturen. Zufrieden mit der nun angepeilten Stärkung des Naturparks zeigte sich SMT-Geschäftsführer, Willi Rehbock: „Wir können dann künftig gemeinsam dickere Bretter bohren.“
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