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Mein Landleben Wetterbericht

Es ist Juni – die Jahreszeit der Freiluft-Veranstaltungen. Und alle hoffen auf gutes Wetter. Jedenfalls alle, die draußen Geburtstag feiern, eine Open-Air-Veranstaltung besuchen oder gar heiraten wollen. Und in dieser Hoffnung sehen alle den Wetterbericht. Auch ich. Denn ich besuche dieses Wochenende das Hurricane-Festival in Scheeßel.

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Von Anke Weber

Seit es Smartphones gibt, muss man ja auch gar nicht mehr auf die Tagesschau warten, um den Wetterbericht zu sehen. Es reicht das Aufrufen der Wetter-App. Schöne Technik. Aber mich hat sie diese Woche in den Wahnsinn getrieben. Für das Wochenende war nämlich schlechtes Wetter angesagt. Regen. Durchgängig. Aber Wettervorhersagen sind schließlich nur Vorhersagen. Kein Gesetz. Nur Wahrscheinlichkeitsrechnungen. Da kann sich doch auch mal jemand verrechnen oder der Wind überraschend drehen.
Es gibt ja auch Erfahrungswerte. Leider ist der Erfahrungswert für das Hurricane-Festival ein anderer und hat etwas mit Regen und Wind zu tun. Sagt ja schon der Name. Deshalb habe ich auf die Ausnahme gehofft, doch die Vorhersage blieb zäh bei Regen. Nicht nur für Scheeßel, auch für Wiedenbrügge und das Schützenfest oder diverse Hochzeiten. Verzweifelt habe ich sogar die Bauernregeln befragt. Um ernsthafte Schlüsse zu ziehen, hätte ich mich aber an das Mai-Wetter erinnern müssen. Fehlanzeige. Es blieb also bei der Wetter-App und ihrer penetranten Regen-Voraussage.
Deshalb bearbeite ich das Thema nun mit Musik. Es heißt schließlich: „Singing In The Rain“. Deshalb singe ich jetzt mal das Lied von The Fifth Dimension: Let the sun shine! Das wird ja wohl helfen. Und für den Notfall gibt es ja noch den Text von Drafi Deutscher: Weine nicht, wenn der Regen fällt.

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Neue SN-Kolumne: Mein Landleben
  • Landleben ist trendy . Neuerdings hat sogar der Stadtmensch seine Liebe zum Land entdeckt und blättert sich sehnsüchtig durch die Hochglanz-Magazine. Anmutig schimmern da die Tautropfen auf prallen Beeren und die hochwertige Rosenschere mit Holzgriff liegt im aufgeräumten Schuppen.
  • Etwas anders stellt sich das Landleben in den Augen unserer Autorin Anke Webe r dar. Die SN-Journalistin hat schon immer auf dem Land gelebt und sieht in jeder üppig blühenden Blume auch den Dreck unter den Fingernägeln. Ihre Eindrücke vom Leben zwischen Steinhuder Meer, Deister und Wesergebirge schildert sie ab sofort jeden Sonnabend in der neuen SN-Kolumne „Mein Landleben“.