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„Meine beste Schulzeit“

SNack „Meine beste Schulzeit“

Wie schnell die Zeit vergeht. Vor 37 Tagen hat das neue Schuljahr begonnen. Bestimmt sind viele von euch nun in die Oberstufe eingetreten. Ich berichte euch von meiner eigenen Abiturzeit, der allerschönsten Schulzeit.

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Quelle: dpa

Landkreis. Von Jasmin Buddensiek

Die elfte Klasse: Was, es gibt keine Klassen mehr? Und jeder hat einen anderen Stundenplan? Was mache ich jetzt bloß ohne meine Freunde? Dabei war alles gar kein Problem, man findet immer genügend nette Mitschüler. Irgendwann im Laufe der elften Klasse stand ein weiterer großer Programmpunkt bevor: Die Abi-Komitee-Wahlen. Seid auf jeden Fall schnell genug, euch um die Aufteilungen zu kümmern – am Ende bucht ihr noch die Festhalle zu spät und habt später teure Abiballkarten. Überlegt euch vorher auch, wie viel Zeit ihr für die Komitee-Arbeit neben eurem Abitur aufbringen könnt. In einigen Komitees, zum Beispiel dem Abifeten- oder Abiball-Komitee, gibt es relativ viel zu organisieren, auch während der Abiturphase. Das kann ziemlich stressig werden. Ihr seht, während der Oberstufe wird es euch nicht an Feiern mangeln.

Tippen was das Zeug hält

Aber zurück zum Schulischen, ihr wollt ja euer Abi bestehen. In dem Schuljahr stand für uns ebenfalls die Facharbeit an, die man in seinem neuen Seminarfach verfasst. Die Themenbereiche variieren dabei, sodass niemals dasselbe Thema vergeben wird. Für uns hieß es also: Quellensuche in den örtlichen Bibliotheken und Tippen was das Zeug hält – zwölf bis 15 Seiten schreiben sich nicht von allein.

Aufatmen konnten wir alle auf der TG-Fahrt (Tutorgruppen), die vor den Sommerferien anstand. Sie war die erste „Klassenfahrt“, die uns nicht in eine etwas ranzige Jugendherberge führte, sondern an Italiens schönste Strände. wobei die Zielorte auch von TG zu TG variierten. Nach diesem gelungenem Abschluss starteten wir entspannt in die Sommerferien. Doch was wartete bereits auf uns?

Die zwölfte Klasse und das Abitur: Da war man gerade entspannt aus den Ferien zurückgekehrt und schon versuchten die Lehrer, einen einzuschüchtern: Nun werde es wirklich ernst, es ginge ja in die Endphase, hieß es. Letztlich zählt die elfte Klasse genauso wie die Zwölfte, nur, dass eben die Abiturklausuren fehlen.

Zunächst verlief der Unterricht wie gehabt, einige Male arbeiteten wir zur Übung mit alten Abituraufgaben, begannen zu wiederholen. Doch dann begann die heiße Phase und alle rieten unsm, zu lernen und zu lernen.

Ich rate euch auch, rechtzeitig mit dem Lernen zu beginnen, denn sonst artet das Ganze in einen ziemlichen Stress aus. Natürlich ist der Lernaufwand von Fach zu Fach verschieden – je nach Stärken und Schwächen.

Lernzettel und Zusammenfassungen

Ein weiterer Tipp ist auch, bereits in der elften Klasse Ordner anzulegen und diese nach Rahmenthemen zu unterteilen. Am besten, ihr schreibt zusätzlich immer nach jedem abgeschlossenem Themenblock Zusammenfassungen oder Lernzettel. Damit könnt ihr später, kurz vor dem Abitur, viel besser lernen, ohne noch einmal alles sortieren zu müssen. Die Tage vor den Prüfungen waren doch ziemlich stressig. Hektisch probierten alle noch möglichst viel Wissen reinzubekommen.

Nach jeder Prüfung stellte ich dann zum Glück mehr oder weniger erleichtert fest: Ach, so schlimm war das alles gar nicht. Nachdem wir auch die mündlichen Prüfungen hinter uns gebracht hatten und der Angstschweiß der Nachprüfungen verflogen ist, erhielten wir feierlich unsere Abiturzeugnisse. Es war schon etwas seltsam, zum letzten Mal in der Schule gewesen zu sein, aber wir freuten uns alle auf unsere neu gewonnene Freiheit.

Einen Tag später folgte der Abiball. Die Mädchen hatten bereits die Tage gezählt, bis sie in ihre Ballroben schlüpfen konnten. Wir feierten bis in die Nacht und ich trauerte bereits der Schulzeit nach.

Meine war tatsächlich wunderbar, was ich erst zu dem Zeitpunkt realisierte. Tja, und nun hängt das Ballkleid im Schrank, im Regal daneben steht das Abiturzeugnis. So ist das eben mit dem Abitur. Kaum hat es angefangen, da ist es auch schon wieder vorbei.

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