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ABC für Erstsemester

Studium von A bis Z ABC für Erstsemester

Im April beginnt das Sommersemester an den Unis und damit eröffnet sich für viele Erstsemester eine ganz neue Welt. Wie läuft der Alltag an der Uni ab, was müsst ihr beachten? SNack hat für euch alle wichtigen Aspekte von A bis Z zusammengestellt.

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Von Beruf Bauer
Quelle: dpa

Abgabe: Im Gegensatz zur Schulzeit läuft an der Uni kein Lehrer mehr hinter euch her, der euch zum fünften Mal daran erinnert, endlich den Essay oder die Facharbeit abzugeben. Notiert euch die wichtigen Abgabetermine also am besten direkt zum Semesterbeginn ganz fett im Kalender.

 Bafög: Dieses Kürzel steht für „Bundesausbildungsförderungsgesetz“. Studenten aus weniger wohlhabenden Familien können monatlich eine finanzielle Unterstützung vom Staat erhalten, die jedoch nach dem Studium etwa zur Hälfte zurückgezahlt werden muss.

 Credit Points sind die Punkte, die ihr euch im Laufe des Studiums erarbeiten müsst. Ein Credit Point (Leistungspunkt) entspricht etwa 30 Arbeitsstunden.

 Dozenten: Eure Dozenten werdet ihr früh genug kennenlernen. Trotzdem kann es nie schaden, sich mit anderen Studenten über deren Erfahrungen im Bezug auf ihre Dozenten auszutauschen.

 Exmatrikulation: Als Exmatrikulation wird die offizielle Abmeldung von der Universität bezeichnet.

 Ferien: wie ihr sie aus der Schule kennt, gibt es an der Universität nicht mehr. Stattdessen gibt es die sogenannte vorlesungsfreie Zeit, während der zwar keine Vorlesungen stattfinden, aber Klausuren und Hausarbeiten geschrieben werden müssen. Aber keine Panik: Wer sich hier seine Zeit gut einteilt, wird sicherlich auch ein paar Wochen im Jahr frei haben.

 Grundstudium: In den meisten Studiengängen ist es so, dass ihr Pflicht- und Wahlmodule absolvieren müsst. Es empfiehlt sich, erst einmal alle Pflichtmodule abzuschließen. Danach ist noch genug Zeit für die Wahlmodule.

 Hörsaal: Meistens finden hier die Vorlesungen statt. Da die Veranstaltungen vor allem in den ersten Wochen des Semesters gut besucht sind, empfiehlt es sich gerade in großen Studiengängen, frühzeitig da zu sein. Sonst müsst ihr vielleicht auf der Treppe sitzen.

Immatrikulieren ist das Gegenteil von exmatrikulieren: Ihr meldet euch an der Universität an und seid dann als Student eingeschrieben.

 Job: Viele Studenten haben neben der Uni einen Job, um sich Geld dazuzuverdienen. Auch in der Universität bieten sich dafür Möglichkeiten: Ihr könnt als studentische Hilfskraft die Professoren bei Verwaltungsaufgaben unterstützen oder Übungskurse für Studenten aus unteren Fachsemestern geben.

 Klausuren: Natürlich beginnt ihr gerade erst mit eurem Studium und wollt nicht direkt an Klausuren denken. Doch diese kommen schneller als erwartet. Daher solltet ihr euch rechtzeitig über die Termine informieren und für die Klausuren anmelden.

 Lernplan: Da die Menge des Stoffes, den ihr bewältigen müsst, sich im Gegensatz zur Schulzeit vergrößert hat, solltet ihr frühzeitig mit dem Lernen für die Prüfungen beginnen. Ein Lernplan kann helfen, das Lernen zu strukturieren und die Zeit besser einzuteilen.

 Matrikelnummer: Die Matrikelnummer wird euch zu Beginn des Studiums zugewiesen. Über diese werdet ihr in der Universität bei Vorgängen wie beispielsweise Anmeldungen für Kurse identifiziert.

 Numerus Clausus: Viele Studiengänge sind zulassungsbeschränkt. Ist die Anzahl der Anmeldungen höher als Plätze vorhanden sind, greift das System des Numerus Clausus (NC). Demnach erhalten die Leute mit dem besten Abiturdurchschnitt einen Studienplatz in diesem Fach.

 Orientierungswoche: Zum Semesterbeginn wird für die Studienanfänger eine Orientierungswoche angeboten. Hier lernt ihr vieles über die Uni und könnt erste Kontakte zu anderen Studenten knüpfen.

 Pause: Versucht für euch einen Ausgleich zum Studium zu finden, damit ihr regelmäßig Pausen macht und abschalten könnt. Das kann beispielsweise Sport sein oder auch ein Musikinstrument, das ihr spielen lernt.

 Quidditch: Vielleicht kennt ihr diese magische Sportart aus Harry Potter? Tatsächlich wird sie mittlerweile auch an einigen Universitäten in Deutschland gespielt. Allerdings können die Besen leider nicht fliegen. 

 Recherche: Zur Recherche an der Uni reicht das Internet nicht aus. Ihr werdet daher einige Zeit in der Bibliothek verbringen, um in Büchern zu lesen. Am Semesterbeginn werden Führungen durch die Bibliothek an der Uni angeboten, damit ihr euch besser zurechtfindet.

 Sport: Über die Uni habt ihr die Möglichkeit, am Hochschulsport teilzunehmen. Das Angebot variiert je nach Uni. Viele Sportarten werden kostenlos oder für einen geringen Beitrag angeboten. Hier könnt ihr auch super neue Leute ken-nenlernen.

 Tutoren: An vielen Universitäten ist es üblich, dass ihr als Studienanfänger Tutoren zur Seite gestellt bekommt, die euch die Uni und die Stadt zei-gen und euch bei Fragen weiterhelfen.

 Uhrzeit: Die meisten Veranstaltungen an der Uni beginnen eine Viertelstunde später und hören eine Viertelstunde früher auf als es eigentlich von der Uhrzeit her angegeben ist. Diese Toleranz wird auch akademisches Viertel genannt.

 Vorlesungsverzeichnis: Im Vorlesungsverzeichnis werden die Veranstaltungen aufgeführt, die im Semester angeboten werden. Hier findet ihr auch die wichtigsten Angaben wie Wochentag, Uhrzeit und Ort sowie eine kurze Beschreibung des Inhalts.

 Wohnheime: In unmittelbarer Nähe zur Uni gibt es Wohnheime, in denen Studenten alleine oder in Wohngemeinschaften wohnen können. Allerdings sind die Zimmer meistens sehr klein, dafür aber vergleichsweise günstig.

 X-Treme: Das Klischee sind faule Studenten, die die Nächte durchfeiern. Auf manche trifft das zu, sicherlich aber nicht auf alle. Trotzdem schadet das eine oder andere Extreme im Laufe eures Studiums nicht – ab und zu darf auch gefeiert werden.

 Yolo: war im Jahr 2012 das Jugendwort des Jahres und bedeutet „You only live once“. Erinnert euch jeden Tag daran, dass ihr nur einmal lebt und euch während des Studiums nicht nur hinter den Büchern verstecken solltet. Geht raus und erkundet die Welt, sammelt Erfahrungen. Das gehört auch zum Studieren.

 Zeitmanegement: Die Woche hat nur sieben Tage und ihr werdet für die Uni einiges zu erledigen haben. Es ist ratsam, dass ihr euch eure Zeit gut einteilt und nicht immer alles bis zum letzten Moment aufschiebt, damit ihr nicht plötzlich einen Berg an Arbeit vor euch habt. sh

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