Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° Regenschauer

Navigation:
Abistreich an der IGS

Schüler sagen Tschüss Abistreich an der IGS

Der Abistreich gehört zum Abschluss der Schulzeit genauso dazu wie der Ball, das passende Motto und die Zeugnisvergabe. Während der Abschlussstreich an einigen Schulen schon mal ausarten und mit Polizeistrafen enden kann, ist der Abgang der Schüler der IGS Schaumburg in Stadthagen vollkommen friedlich verlaufen.

Voriger Artikel
Das Sommer-Abc
Nächster Artikel
SNack besucht drei junge Muslime beim Fastenbrechen
Quelle: pr.

Um sich von ihrer Schulzeit gebührend zu verabschieden, haben die rund 90 Abiturienten am Mittwoch das komplette Schulgebäude in der Innenstadt verbarrikadiert. Der Unterricht war damit gestrichen – und tschüss!

 „Wir haben 2000 Luftballons aufgeblasen“, erzählt Nicklas Lau vom Abistreich-Komitee. Diese wurden direkt im Eingang verteilt. Das war allerdings nur eine von vielen Aktionen, die sich die Abiturienten ausgedacht haben. Das Treppenhaus und die Flure waren mit Stühlen, Schränken und Co. zugestellt. Teilweise zu kunstvollen Gebilden gestapelt und dekoriert. Außerdem gab es unterschiedliche Mottoräume: Im Gruselzimmer wurden die Fenster abgedunkelt und Masken getragen, in einem anderen Zimmer haben die „Abis“ mit Fahrrad und Puppe einen Mord-Tatort nachgebaut, und in wieder anderen Räumen herrschte ein wildes Durcheinander von Post-its und Klopapier. Die Lehrer haben es mit Humor genommen und bei den Spielen, die die Schüler für sie ausgeheckt hatten, bereitwillig mitgemacht – bei manchen Lehrern habe man allerdings ein wenig nachhelfen müssen, meint Nicklas Lau.

 Das Motto des IGS-Abijahrgangs stand auf ihren Shirts: „Da steh ich nun, ich armer Tor, und bin so klug als wie zuvor – Abi 2015 Faust drauf.“

 Das machen andere Schulen in Deutschland:

Nackte Haut: Beim diesjährigen Abistreich am Luitpold-Gymnasium in München ist eine Stripperin aufgetreten. Die Schüler hatten ihren Spaß, einige Eltern fanden die Aktion allerdings eher geschmacklos und beschwerten sich bei der Schulleitung. Die hatte die Stripperin eigentlich verboten. Schlechte Idee:

 Abiturienten eines Berufskollegs in Aachen wollten in Tarnkleidung und mit nachgebildeten Waffen offenbar eine Entführung ihres Lehrers inszenieren. Besorgte Anwohner alarmierten jedoch die Polizei. Gegen die Schüler läuft jetzt ein Strafverfahren.

Abgehoben: Die Helene-Lange-Schule in Hannover-Linden hat sich in ein Flugzeug verwandelt. Die Abiturienten sind in die Rollen von Airline-Mitarbeitern geschlüpft. Mit Servierwagen gingen sie durch die Flure, verteilten Kaffee, Wasser und Tomatensaft, spritzen sich mit Wasser aus Planschbecken nass und sprachen ein Süßigkeiten-Kopfgeld für jeden „gefangenen“ Lehrer aus. Magischer

Abgang: Unter dem Motto„Expecto Abitrorum – nach zwölf Jahren raus aus AskaPan“ – haben sich Abiturienten bei Passau in Anlehnung an den dritten Band der Harry Potter Saga verabschiedet. Die Lehrer der „Zauber-Schüler“ mussten mit Quizfragen und Co. um ihre Entlassung aus dem magischen Gefängnis kämpfen. kil

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben